WM 2026: Iran wird laut Sportminister nicht teilnehmen
Schon länger wird darüber spekuliert, ob der Iran aufgrund des Nahost-Konfliktes die WM 2026 boykottiert. Nun verdichten sich die Anzeichen eines Verzichts.

Das Wichtigste in Kürze
- Angesichts des Krieges will der Iran auf das WM-Turnier verzichten.
- Sportminister Ahmad Donjamali schliesst eine Teilnahme aus.
- Die Fussball-Weltmeisterschaft findet unter anderem in den USA statt.
Ende Februar hat die USA gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen. Seither ist die Lage im Nahen Osten eskaliert.
Der anhaltende Konflikt hat Folgen. Hinsichtlich der WM 2026, welche am 11. Juni unter anderem in den USA stattfinden wird, zieht der Iran Konsequenzen.

In einem TV-Interview sagt Sportminister Ahmad Donjamali: «Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der WM teilzunehmen.»
Die bösartigen Massnahmen gegen Iran hätten dem Land innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen. «Mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet», so Donjamali weiter.
Dass der Iran bei der WM 2026 antreten wird, schliesst der Sportminister aus. «Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme.»
Ob diese Entscheidung bereits endgültig ist, kann nicht final bestätigt werden.
Trump: Iran für WM «herzlich eingeladen»
Fakt ist: Laut Spielplan ist vorgesehen, dass der Iran seine Gruppenspiele gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten in den USA austrägt.

Am Mittwoch bekräftigt Fifa-Präsident Gianni Infantino, dass das iranische Team in Amerika willkommen sei. Donald Trump habe erneut versichert, dass der Iran «natürlich herzlich» zur WM eingeladen sei.
















