WM 2026: Argentiniens Paredes rastet nach Final-Pleite komplett aus
Nach dem 1:0-Sieg Spaniens im Final der WM 2026 gegen Argentinien eskaliert die Stimmung auf dem Rasen. Paredes verliert die Nerven und geht mehrere Spanier an.
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Das Wichtigste in Kürze
- Leandro Paredes dreht nach der Final-Niederlage gegen Spanien völlig durch.
- Bereits während der Partie fiel der Argentinier mit harten Fouls auf.
- Auch die SRF-Experten üben nach dem Vorfall scharfe Kritik des Boca Juniors Spielers.
Spanien heisst der Sieger der WM 2026. Mit dem 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien entthront die Selección den Titelverteidiger. In der 106. Minute erzielt Ferran Torres nach einem Kopfballablage von Nico Williams das entscheidende Tor.
Natürlich brechen bei den Spaniern nach dem Schlusspfiff alle Dämme. Die Spieler liegen sich in den Armen, Jubelschreibe sind zu hören. In der Mitte des Spielfelds aber, kippt die Stimmung urplötzlich. Es kommt zu einer heftigen Rudelbildung.
Im Zentrum: Leandro Paredes. Ausgerechnet der Argentinier, der schon während der 120 Minuten auffällig oft an der Grenze zum Platzverweis unterwegs war.
Doch was war passiert? Zunächst liefert sich Parades ein kurzes Wortgefecht mit Eric Garcia, wobei er diesen sogleich brutal am Hals packt. Als Gavi seinem Teamkollegen zu Hilfe eilt, holt Paredes auch gegen den jungen Barça-Star aus.
Er drückt ihn zu Boden und trifft ihn dabei auch mit dem Arm im Gesicht. Nur mehrere argentinische Mitspieler können ihn rechtzeitig zurückhalten, ehe sich die Szenerie beruhigt.
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Zur Erinnerung: Parades war jener Spieler, der Breel Embolo vor dessen Platzverweis vermeintlich zu Fall brachte.
Ruefer bei WM 2026: «Ein ganz schlimmer Spieler»
Auch SRF-Kommentator Sascha Ruefer findet dafür klare Worte: «Paredes, der längst vom Platz gehört hätte, ein ganz schlimmer Spieler, so wie der hier aufgetreten ist. Ich hoffe einmal, man sieht sich diese Bilder an und zieht diesen Spieler aus dem Verkehr.»
Die Szenen gaben auch nach der Pokalübergabe im SRF-Studio noch zu reden. Moderator Rainer Maria Salzgeber meinte: «Die Aktion war ein Spiegelbild des Auftritts von diesem Paredes.» Studiogast Mladen Petric wurde noch deutlicher: «Das ist absolut unentschuldbar.»
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Ob die Aktion für Paredes tatsächlich noch ein sportrechtliches Nachspiel hat, ist bislang offen. Für Argentinien bleibt es damit ein unschöner Schlusspunkt unter die WM 2026, das mit der Titelverteidigung enden sollte.
















