City-Verteidiger Benjamin Mendy sieht sich schweren Anschuldigungen konfrontiert. Der Weltmeister von 2018 soll nun schon acht Vergewaltigungen schuldig sein.
Benjamin Mendy
Gegen Benjamin Mendy wurde die achte Anklage wegen Vergewaltigung erhoben. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwoch wurde gegen Benjamin Mendy die achte Anklage wegen Vergewaltigung erhoben.
  • Der französische Nationalspieler sitzt seit August in Untersuchungshaft.
  • Im kommenden Sommer soll der Prozess gegen den 27-Jährigen starten.

Frankreichs Nationalspieler Benjamin Mendy werden mehrere Vergewaltigungen vorgeworfen. Am Mittwoch wurde eine weitere Anklage, die bereits achte, öffentlich. Der 27-jährige Verteidiger von Manchester City sitzt seit August in Untersuchungshaft.

Manchester City
Vor diesem Gericht musste sich Benjamin Mendy verantworten.
Benjamin Mendy
Der Verteidiger von Manchester City wird im Lastwagen abtransportiert.
Benjamin Mendy
Seit 2017 spielt der Franzose bei ManCity für Pep Guardiola.
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2018 wurde Benjamin Mendy mit Frankreich Weltmeister.
Manchester City
Jetzt wird dem Fussballer Vergewaltigung vorgeworfen.

Insgesamt soll der Weltmeister von 2018 acht Vergewaltigungen sowie einem sexuellen Übergriff gegen insgesamt fünf Frauen schuldig sein. Dabei sei ein mutmassliches Opfer eine Minderjährige gewesen. Ereignet hätten sich die Taten zwischen Oktober 2020 und August 2021, wie unter anderem englische Medien berichten.

Prozess im Sommer

Der Prozess gegen den dreifachen englischen Meister soll neu erst im kommenden Sommer stattfinden, nicht schon in diesem Winter. Im Januar entscheidet sich, ob Mendy und ein weiterer Angeklagter auf Kaution aus der U-Haft entlassen werden. Bisher wurden drei solche Anträge abgelehnt.

Benjamin Mendy Manchester City
Von seinem Arbeitgeber Manchester City wurde Benjamin Mendy (l) bis zum Ende des Strafverfahrens suspendiert. - Keystone

Manchester City hat seinen Aussenverteidiger bis zum Ende des Strafverfahrens suspendiert. Mendys Vertrag bei den «Sky Blues» läuft noch bis 2023.

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