Gianni Infantino: WM-Verkauf geknickt – aber droht nun Megaturnier?
Sein «WM-Verkaufsprojekt» muss Gianni Infantino (56) verwerfen. Doch der Fifa-Präsident peilt dafür offenbar eine andere Änderung für künftige Endrunden an.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa peilt offenbar eine WM-Aufstockung auf 64 Teams an.
- Eine Unternehmung soll die Erweiterung analysieren und prüfen.
- Fifa-Boss Infantino sprach schon während der WM 2026 über entsprechende Ideen.
Am Ende wird der Druck selbst für Fifa-Präsident Gianni Infantino zu gross: Der Walliser knickt ein und verwirft sein Projekt, Teile der WM an private Investoren zu verkaufen. Das Projekt habe eine «Spaltung geschaffen» und werde daher «nicht weiterverfolgt.»
Nur: Die WM-Privatisierung ist nicht der einzige Plan, den Infantino noch im Köcher hat. Wie mehrere Medien, darunter der «Guardian», berichten, soll die nächste WM-Aufstockung vorangetrieben werden. Zur Erinnerung: An der kürzlich beendeten WM 2026 waren erstmals 48 Teams dabei.

Gemäss Dokumenten des Weltverbandes, will die Fifa untersuchen lassen, welche Auswirkungen die Aufstockung auf 64 Teams haben würde!
Laut den Berichten soll bis Mitte August ein unabhängiges Unternehmen dafür ausgewählt werden. Dieses habe dann vier Wochen Zeit, um die vorgeschlagene Erweiterung zu analysieren.
Bereits an der vergangenen WM heizte Gianni Infantino eine mögliche Aufstockung an. Es sei ein Thema, über das man «auf jeden Fall» nachdenken solle, so der Walliser. «Die ganze Welt soll von der WM träumen dürfen, nicht nur Europa und Südamerika.»
Ob sich diese Pläne bereits zur WM 2030 umsetzen lassen? Die nächste Endrunde steigt in Spanien, Portugal und Marokko. Zudem finden Partien in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt.
Schon jetzt würde die geplante Dauer von 44 Tagen für die längste WM aller Zeiten sorgen. Und das notabene noch ohne Aufstockung...












