Die TV-Kosten für Fussballanhänger werden nach Ansicht von Eurosport-Chefin Susanne Aigner in Zukunft weiter steigen.
Susanne Aigner, Deutschland-Geschäftsführerin des Eurosport-Mutterkonzerns Discovery. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Susanne Aigner, Deutschland-Geschäftsführerin des Eurosport-Mutterkonzerns Discovery. Foto: Roland Weihrauch/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die derzeitige Verteilung der Fussballrechte auf verschiedene Medienunternehmen ist aus Aigners Sicht unübersichtlich.

Es werde «nicht günstiger werden für den Endverbraucher», prognostizierte die Deutschland-Geschäftsführerin des Eurosport-Mutterkonzerns Discovery beim Podcast «sprengerspricht #media&sports».

Die derzeitige Verteilung der Fussballrechte auf verschiedene Medienunternehmen ist aus Aigners Sicht unübersichtlich. «Du brauchst schon einen eigenen Spickzettel, wenn du wissen willst, wo kommt am Freitag ein Bundesligaspiel, wo kommt es am Samstag, wo kommt es am Sonntag, wo kommt die Euro League, wo die Champions League». Ihr Unternehmen sei nicht mehr an Fussballrechten interessiert.

Discovery/Eurosport hatte sich im vergangenen Rechtezyklus insgesamt 40 Punktspielen pro Saison gesichert, doch nach zwei Spielzeiten mit mässigem Zuschauererfolg verkaufte das Medienunternehmen im Sommer 2019 eine Sublizenz an DAZN. «Wir waren damals Vorreiter», sagte Aigner zum zweijährigen Eurosport-Streamingangebot für die Bundesliga.

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