Michelle Gisin: «Extrem dankbar, dass alles so gut geht»
Zwei Monate nach dem schlimmen Sturz ist Michelle Gisin mit ihrer Heilung zufrieden. Olympia 2026 verfolgt sie vor dem TV.
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Das Wichtigste in Kürze
- Michelle Gisin entging beim Sturz im Dezember nur knapp einer Lähmung.
- Ihre Heilung an der Halswirbelsäule, am Knie und an der Hand verläuft gut.
- Insgesamt spricht die Doppel-Olympiasiegerin von einer positiven Situation.
Vor dem Super-G der Frauen gibt Michelle Gisin gegenüber SRF ein Update zu ihrem Gesundheitszustand. Die zweifache Olympiasiegerin stürzte im Dezember im Abfahrtstraining von St. Moritz schwer.
Gisin verletzte sich an der Hand, im Knie (Kreuz- und Innenbandriss) und an der Halswirbelsäule. Bei Letzterer hatte die Schweizerin Glück: Sie entging nur knapp einer Querschnittlähmung, wie sie letzte Woche mitteilte.

Nun sagt eine leicht kränkelnde Gisin: «Insgesamt geht es steil bergauf. Wenn man sehr tief unten beginnt, ist es auch einfach. Mir geht es schon sehr viel besser.»
Michelle Gisin zufrieden
Bei allen drei genannten «Baustellen» gehe es gemäss der Allrounderin in Richtung Heilung. «Es sind alle Ärzte zufrieden.»

Erinnerungen an die schwierigen Momente nach dem Horror-Sturz kämen immer wieder ein bisschen hoch, erzählt die Skifahrerin. Etwa, wenn es zurück zum Arzt gehe. «Das ist ein langer Prozess.»
Doch alles in allem sei die Situation positiv. «Ich bin extrem dankbar, dass alles so gut geht.» Ob die Schweizerin ihre Karriere fortsetzt, ist zu diesem Zeitpunkt unklar.
Nachricht an von Allmen
Olympia 2026 muss Michelle Gisin nun vor dem TV verfolgen. Mit Gold-Junge Franjo von Allmen stand sie bereits in Kontakt.
Nach seinem zweiten Gold «habe ich ihm geschrieben ‹Willkommen im Club›», verrät Gisin. Mittlerweile hat der Berner eine dritte Goldmedaille um den Hals.

Gleichzeitig leidet die 32-Jährige mit ihren Speed-Kolleginnen mit.
Durch die Verletzungen von ihr, Lara Gut-Behrami oder Corinne Suter habe es zu Beginn der Saison mehrere Rückschläge gegeben. «Das Team brauchte einen Moment, um sich da rauszukämpfen.»
Im olympischen Super-G am Donnerstag klappte es wieder nicht mit einem Spitzenresultat.















