Kaffee: Besser als sein Ruf – was die Wissenschaft wirklich sagt
Kaffee galt lange als ungesund. Doch aktuelle Forschung zeigt: Das Gegenteil ist der Fall.
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Das Wichtigste in Kürze
- Mythen über Dehydrierung, Herzschäden und Sucht sind wissenschaftlich widerlegt.
- In moderaten Mengen ist Kaffee gesundheitsfördernd.
- Koffein steigert kognitive Leistung und sportliche Performance messbar.
- THL & Coffee Coaching Club: Weil Sport und Kaffee zusammengehören.
Drei Tassen Kaffee am Tag? «Viel zu viel, das ist ungesund!» Kaffee hat seit Jahrzehnten einen zweifelhaften Ruf. Er soll den Körper entwässern, den Blutdruck gefährlich erhöhen und dem Herzen schaden.
Doch die wissenschaftliche Realität sieht anders aus. «Kaffee ist eines der am besten untersuchten Lebensmittel überhaupt», sagt Alain Bartlome, Trainingswissenschaftler, Kaffeeliebhaber und Ernährungsberater. «Und die Datenlage ist eindeutig: Moderater Kaffeekonsum ist nicht nur unbedenklich, sondern mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen verbunden.»
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Mythen entlarvt
Mythos 1: Kaffee entwässert
Der hartnäckigste Mythos: Kaffee entzieht dem Körper Wasser. «Die aktuelle Wissenschaft sieht anders aus: Moderater Kaffeekonsum trägt zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei», erklärt Alain Bartlome.
Eine britische Studie aus 2014 verglich die Hydratation von Männern, die entweder vier Tassen Kaffee oder vier Tassen Wasser pro Tag tranken. Ergebnis: Kein signifikanter Unterschied. «Tatsächlich hat Koffein hat eine leicht harntreibende (diuretische) Wirkung – deshalb muss man möglicherweise öfters auf die Toilette», fügt Alain Bartlome hinzu. «Aber die Flüssigkeit, die durch Kaffee selbst aufgenommen wird, ist deutlich höher als die minimale Menge, die zusätzlich ausgeschieden wird.»
Mythos 2: Kaffee ist schlecht fürs Herz
Jahrzehntelang galt Kaffee als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Meta-Analyse von 2014 mit über 1,2 Millionen Teilnehmern zeigt das Gegenteil: Moderater Kaffeekonsum (drei bis fünf Tassen täglich) war mit einem reduzierten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden. «Moderater Kaffeekonsum schützt das Herz, statt es zu schädigen», sagt der Trainingswissenschaftler und Kaffeeliebhaber.
Mythos 3: Kaffee macht süchtig
Wer regelmässig Kaffee trinkt und plötzlich aufhört, kann Entzugssymptome wie Kopfschmerzen erleben – diese verschwinden aber innerhalb weniger Tage. «Das ist keine Sucht im klinischen Sinne», erklärt der Trainings- und Sportwissenschaftler. «Koffeinabhängigkeit steht nicht im diagnostischen Manual für psychische Störungen – und das aus gutem Grund.»

Was Kaffee tatsächlich kann
Die Liste wissenschaftlich belegter Vorteile ist beeindruckend:
Kognitive Leistung: Koffein verbessert Wachsamkeit, Konzentration und Reaktionszeiten. Studien zeigen: 200 Milligramm Koffein (etwa zwei Tassen) verbessern das Arbeitsgedächtnis und die Problemlösungsfähigkeit messbar.
Sportliche Leistung: Koffein ist einer der wenigen wissenschaftlich bewiesenen Leistungssteigerer im Sport. «Für Athleten, vor allem Ausdauersportler ist eine Tasse schwarzer Kaffee 30 bis 60 Minuten vor dem Training ein simpler, aber wirksamer Boost», sagt der Kaffeeliebhaber und Sportexperte.
Langfristige Gesundheit: Zahlreiche Studien haben moderaten regelmässigen Kaffeekonsum mit einem reduzierten Risiko für diverse Erkrankungen in Verbindung gebracht wie Typ-2 Diabetes, Parkinson und Alzheimer, Leberkrebs.

Die Dosis macht das Gift
Bei all den Vorteilen: Wie viel ist optimal? Der wissenschaftliche Konsensus liegt bei drei bis fünf Tassen pro Tag, was etwa 300 bis 400 Milligramm Koffein entspricht. «Das ist die Menge, bei der die meisten gesundheitlichen Vorteile beobachtet werden», erklärt Alain Bartlome. Wichtig: Individuelle Toleranz spielt eine grosse Rolle.
Wann Vorsicht geboten ist
Trotz aller Vorteile gibt es Situationen, in denen Zurückhaltung sinnvoll ist: Schwangerschaft (höchstens 200 Milligramm am Tag), Schlafprobleme, Angstzustände und Magenbeschwerden.
Qualität zählt
Die gesundheitlichen Vorteile beziehen sich auf schwarzen, ungesüssten Kaffee. «Sobald du Zucker, Sirup oder fettreiche Milchprodukte hinzufügst, verändert sich die Gleichung», warnt der Experte. «Solche Getränke sind eher flüssige Desserts – und die Nachteile von Zucker überwiegen dann die Vorteile des Koffeins.»

Fazit: Geniesse deinen Kaffee, am besten von Coffee Coaching Club
Die Wissenschaft ist eindeutig: Moderater Kaffeekonsum (drei bis fünf Tassen täglich) ist nicht nur unbedenklich, sondern mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen verbunden.
«Kaffee ist eines der wenigen Dinge, die gleichzeitig gut schmecken, Leistung steigern und die Gesundheit fördern», fasst Alain Bartlome zusammen. «Geniess ihn ohne schlechtes Gewissen. Kaffee-Prost!»
«Wenn ich Kaffeenachschub brauche, ist der Coffee Coaching Club meine erste Adresse», betont Alain Bartlome.
Der Specialty Coffee Shop im Berner Mattequartier verbindet familiäres Ambiente mit höchster Kaffeekompetenz. Als Showroom, Rösterei und Online-Fachgeschäft für Equipment und Kaffeeartikel bietet er nicht nur exzellenten Kaffee, sondern auch Schulungen und persönliche Beratung. Sympathische Mitarbeitende, Raum zum Verweilen und soziales Engagement machen den Besuch zum Erlebnis.»
Möchtest du mehr über den Coffee Coaching Club erfahren? Besuche gern beide Standorte, im Berner Mattequartier oder in Zürich Oerlikon. Weitere Informationen findest du unter: www.coffeecoachingclub.ch
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Über den Autor
Alain Bartlome ist Inhaber der BARTLOME health GmbH, verfügt über einen Masterabschluss in Trainings-/Sportwissenschaften (mit Zusatzmodulen in Sporternährung), ist zertifizierter Strength & Conditioning Specialist (CSCS®, by NSCA USA), Konditionstrainer Swiss Olympic und diplomierter Ernährungsberater. Aktuell befindet sich zudem seine Forschungsarbeit über Hüft-Beweglichkeit und Sprintleistung im Spitzensport (Eishockey) im internationalen Publikationsprozess.
Als ehemaliger Profieishockeyspieler und Personal Trainer in Bern trainiert er mit seinem Team in seinem eigenen privaten Gym Profisportler und ambitionierte Freizeitsportler, führt Ernährungsberatungen durch und entwickelt evidenzbasierte Online-Trainingsprogramme.







