Coronavirus: Weissrusslands Präsident verblüfft mit Schock-Aussagen

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Weissrussland,

Weissrusslands Präsident, Alexander Lukaschenko, schockt mit irren Aussagen rund um das Coronavirus. Die Pandemie beeindruckt ihn offensichtlich sehr wenig.

Coronavirus Weissrussland
Vom Coronavirus wenig beeindruckt: Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (m.) spielt lieber Eishockey. - twitter/@rusencenter

Das Wichtigste in Kürze

  • Alexander Lukaschenko macht mit irren Corona-Aussagen auf sich aufmerksam.
  • Weissrusslands Präsident scheint das Coronavirus herzlich wenig zu beeindrucken.

Der Sport auf der ganzen Welt scheint derzeit still zu stehen. Das Coronavirus hat das Geschehen weitgehend lahmgelegt. Zumindest denkt man das. In Weissrussland wird derzeit nämlich munter weitergespielt.

Alexander Lukaschenko, Präsident von Weissrussland, scheint die Pandemie nicht zu beeindrucken. Im Gegenteil! Der 65-Jährige spielt am Wochenende gar selber noch Eishockey – und blendet die Corona-Krise offensichtlich komplett aus.

Coronavirus Weissrussland
Alexander Lukaschenko (l.) bei einem Eishockey-Spiel mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin (r.). - dpa

Lukaschenko: «Sport, besonders Eis-Sport, sei nämlich die beste Antiviren-Medizin».

Die Gefahr einer Ansteckung scheint für den Präsidenten nicht zu existieren. «Ich könnte aufhören, aber ich verstehe nicht, warum? Hier gibt es keinerlei Viren, oder sehen Sie etwa welche herumfliegen», so Lukaschenko gegenüber der Staatsagentur «Belta». Er selber sehe nämlich auch keine.

Auch die weissrussische Fussball-Liga pflichtet den Aussagen des Staatsoberhauptes nach und trägt am Wochenende den zweiten Spieltag aus. An eine Pause ist nicht zu denken. «Aus welchem Grund sollten wir nicht starten?», sagt Verbandschef Vladimir Bazanov.

Coronavirus Weissrussland
Hier wird trotz Coronavirus weitergespielt: Sogar Fans sind in der weissrussischen Fussball-Liga immer noch erlaubt. - twitter/@FC_Dinamo_Minsk

Der Sport in Weissrussland soll demnach unverändert fortgesetzt werden. Laut Präsident Lukaschenko sei es nämlich besser, stehend zu sterben, als auf den Knien zu leben. Dieser wird mittlerweile oft als der «letzter Diktator Europas» bezeichnet.

Wodka soll das Coronavirus bekämpfen

Bisher sollen sich 94 Menschen mit dem Virus angesteckt haben. Um dieses zu bekämpfen, nennt Lukaschenko deren zwei Massnahmen. Entweder soll die Bevölkerung Wodka trinken, um das Coronavirus abzutöten oder auf dem Feld arbeiten gehen. Denn der Präsident ist sich sicher: «Das Feld heilt alles».

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