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    Grüne nominieren Aline Trede als Regierungsratskandidatin

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Berner Grünen steigen mit Nationalrätin Aline Trede in die Regierungsratswahlen. Die Partei nominierte sie an der Delegiertenversammlung.

    Aline Trede
    Die Berner Grünen steigen mit Nationalrätin Aline Trede in die Regierungsratswahlen. - keystone

    Die Berner Grünen steigen mit Nationalrätin Aline Trede in die Regierungsratswahlen vom kommenden März. Die Parteibasis nominierte die 42-Jährige am Mittwochabend an der Delegiertenversammlung.

    Die landesweit bekannte Politikerin setzte sich gegen die parteiinterne Konkurrenz der Bieler Gemeinderätin Lena Frank und des Meiringer Grossrat Beat Kohler durch.

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    Alle drei hatten sich vor der Ausmarchung den Fragen der Delegierten gestellt und zu ihrer Motivation Auskunft gegeben. Bereits im ersten Wahlgang setzte sich Trede dann klar gegen ihre Mitbewerbenden durch.

    Es sei ihr eine grosse Ehre für und mit den Grünen in diesen Wahlkampf zu steigen, sagte Trede nach der Nomination.

    Sprung in die Berner Kantonsregierung schaffen

    Die einstige Mitbegründerin der Jungen Grünen Schweiz startete ihre Politkarriere im Berner Stadtparlament, bevor sie 2013 in den Nationalrat nachrutschte. Nach verpasster Wiederwahl 2015, kehrte sie 2018 in die Grosse Kammer zurück.

    Trede ist Fraktionspräsidentin der Grünen im Bundeshaus.

    Nun will sie den Sprung in die Berner Kantonsregierung schaffen, wo sie die Nachfolge von Parteikollegin Christine Häsler antreten möchte.

    Die kantonalen Wahlen finden am 29. März 2026 statt.

    Hervé Gullotti nominiert

    Für den für den Berner Jura garantierten Sitz im Regierungsrat wurde am Mittwochabend der Sozialdemokrat Hervé Gullotti nominiert. Die Nomination nahm die SP Kanton Bern vor, die ebenfalls am Mittwoch tagte. Die Grünen bestätigten sie.

    SP und Grüne im Berner Jura hatten sich in einer Vorausmarchung auf Gullotti geeinigt. Nun haben die beiden Kantonalparteien diesen Entscheid bestätigt.

    Schliesslich fassten die Grünen Delegierten auch noch die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen vom September. Für die Vorlage zur Abschaffung des Eigenmietwerts beschlossen die Berner Grünen die Nein-Parole. Zur E-ID gaben sie die Ja-Parole aus.

    Die Ja-Parole zur kantonalen Mietinitiative fassten die Grünen bereits im Frühling.

    Kommentare

    User #3043 (nicht angemeldet)

    Wenn das die Realität ist, brauchen wir keine Satire mehr.

    User #2533 (nicht angemeldet)

    Nein, das ist schon ok. Dann ist sie in jeder Hinsicht versorgt und plappert weniger Unsinn auf nationaler Ebene. Ich gönne Frau Trede dieses lukrative Amt wo sie ihre Politkarriere vergolden kann. 1/4 Million pro Jahr ist doch nicht schlecht oder.

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