Frühere Berner SP-Nationalrätin Ursula Bäumlin verstorben
Die frühere Berner SP-Nationalrätin Ursula Bäumlin ist mit 87 Jahren verstorben. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Todesanzeige ihrer Familie hervor.

Bäumlin studierte Theologie und Geschichte; ihre politische Karriere begann sie 1984 im Berner Stadtrat. 1987 wurde sie in den Nationalrat gewählt, dem sie bis 1998 angehörte. Sie war Mitglied der Aussenpolitischen Kommission und der Finanzkommission.
Bekannt wurde sie insbesondere durch ihr Engagement für eine offene Asylpolitik. Bereits in den 1970er-Jahren hatte sie sich dem kirchlichen Protest gegen die Atomkraft angeschlossen.
Ihr Mann Klaus Bäumlin war Pfarrer an der Nydeggkirche und wurde unter anderem bekannt, weil er 1995 eine Segensfeier für die Partnerschaft zweier Männer durchführte.










