Eishockey WM: Roman Josi lobt nach dem Deutschland-Sieg sein Team
Roman Josi strahlt nach dem 6:1 gegen Deutschland an der Eishockey WM: Der Nati-Captain lobt das Powerplay, das Boxplay – und stellt Punkte hinten an.

Das Wichtigste in Kürze
- Nati-Captain Roman Josi lobt den Teamgeist nach dem 6:1-Sieg gegen Deutschland.
- Drei Powerplay-Tore und ein starkes Boxplay sorgten für den 3. Vollerfolg im 3. Spiel.
- Die Schweiz bleibt an der Heim-WM makellos und trifft am Mittwoch auf Österreich.
Drei Spiele, drei Siege – und ein Captain, der kaum aufhören kann zu strahlen. Roman Josi trat nach dem souveränen 6:1-Erfolg der Schweiz gegen Deutschland vor die SRF-Kameras und schwärmte vom Turnier-Start.
«Es macht extrem Spass», sagte der Nashville-Verteidiger nach dem Spiel an der Eishockey WM. «Es ist eine riesige Freude, daheim eine WM spielen zu dürfen, vor unseren Fans, mit diesem Team.»
Dabei war es kein einseitiges Spiel von Beginn weg gewesen. Die Deutschen hielten im ersten Drittel gut dagegen. Und auch zu Beginn des zweiten Abschnitts liessen sie die Nati nicht frei schalten.
Erst das Unterzahltor in der 26. Minute – lanciert von Josi selbst, veredelt von Denis Malgin – brachte den Knoten zum Platzen. «Sobald wir das erste Tor erzielten, ging es etwas auf», erklärte Josi. «Aber es war sicherlich kein 5:0 nach dem zweiten Drittel, das ist von Beginn weg klar gewesen.»
Special Teams als Schlüsselfaktor bei der Eishockey WM
Besonders heraus strich Josi die Leistung der «Special Teams». Drei Powerplay-Tore stehen nach der Partie auf dem Konto der Nati. Doch der 34-Jährige betonte auch die defensive Seite der Medaille.
«Unser Boxplay ist bis jetzt im Turnier super gewesen», sagte er nach dem Spiel an der Eishockey WM. «Auch heute hatten wir einige Strafen, wo das Boxplay enorm gut gespielt hat. Das ist extrem wichtig für uns, dass wir dort das Momentum holen können.»

Selbst trug Josi mit einem Tor und zwei Assists massgeblich zum Erfolg bei. Persönlichen Ruhm lässt er dabei aber nicht gelten. «Nicht so wichtig», winkte er ab.
«Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich mein Spiel spielen kann. Wäre ich bei null Punkten – bei drei Siegen wäre ich trotzdem zufrieden.»
Und dann fügt er mit einem Lächeln an: «Es ist alles enorm gut verteilt, alle Linien leisten ihren Anteil – und das ‹fägt› einfach.»
So geht's weiter
Am Dienstag kommt die Schweiz zu ihrem zweiten spielfreien Tag. Bereits am Mittwoch steht dann das nächste «Derby» an. Gegner ist um 16:20 Uhr das bisher ebenfalls makellose Österreich.











