Überraschende Kehrtwende bei Trumps Ultimatum an Iran
Kurz vor Ablauf verlängerte Trump das Ultimatum gegen den Iran um fünf Tage und begründete dies mit «produktiven» Gesprächen.

Kurz vor Ablauf seines Ultimatums an Iran hat US-Präsident Trump überraschend die Frist verschoben. Dem «ORF» zufolge setzte Trump alle Angriffe um fünf Tage aus.
Trump begründete die Verschiebung mit «produktiven Gesprächen» mit iranischen Vertretern der Tage zuvor. Ursprünglich sollte der Iran die Strasse von Hormus freigeben.
Die iranische Regierung dementierte jedoch jeden direkten Kontakt mit den USA unmittelbar. Der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf nannte die Berichte Fake News.
Trumps Kurswechsel gegenüber Iran
Das iranische Aussenministerium erklärte laut dem «ORF», dass die USA nur angefragt hatten. Eine offizielle Entscheidung zu Verhandlungen stehe weiterhin aus.
Der US-Präsident behauptete, dass Amerika und der Iran etwa 15 Punkte vereinbart hätten. Dem «Handelsblatt» zufolge versicherte Trump, der Iran werde keine Atomwaffen entwickeln.
Trump schrieb auf Truth Social von «detaillierten und konstruktiven Gesprächen» mit Teheran. Sein Kriegsministerium erhielt die Weisung, alle geplanten Angriffe auszusetzen.
Börsenmärkte schnellten sofort nach oben
Nach Trumps Ankündigung reagierten die Aktienmärkte unmittelbar mit deutlichen Kursgewinnen. Das «Handelsblatt» berichtete, dass der Dax deutlich im Plus schloss.

Der Ölpreis fiel nach Trumps Posting um mehr als zehn Prozent ab, schreibt die «Zeit». Diese Reaktion zeigte erleichterte Finanzmärkte trotz iranischer Dementis.
Erst Drohungen mit Kraftwerkszerstörung, dann plötzlich Gespräche – das Muster wirkt kalkuliert. Beobachter fragen, ob Trump ernsthaft verhandeln will oder politische Rhetorik nutzt, schreibt der «ORF».
















