Schweiz tritt Koalition zur Rückführung ukrainischer Kinder bei

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Belgien,

Die Schweiz nimmt am Montag erstmals als Mitglied an einem Treffen der internationalen Koalition für die Rückkehr der von Russland verschleppten ukrainischen Kinder teil. Bisher beobachtete Bern lediglich die Arbeiten der Koalition.

Eine internationale Koalition setzt sich für die Rückkehr verschleppter ukrainischer Kinder aus Russland ein. (Symbolbild)
Eine internationale Koalition setzt sich für die Rückkehr verschleppter ukrainischer Kinder aus Russland ein. (Symbolbild) - Keystone/EPA/OLIVIER HOSLET

«Die Schweiz hat die Ukraine und Kanada formal über ihren Beitritt in Kenntnis gesetzt», sagte ein Sprecher des Aussendepartements der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Kanada und die Ukraine haben im Februar 2024 die Koalition ins Leben gerufen. 47 Staaten und internationale Organisationen gehören der Koalition an, wie diese auf ihrer Webseite schreibt.

Das Treffen findet am späteren Montagnachmittag in Brüssel statt. Die Schweiz werde durch Botschafterin Rita Adam, Missionschefin der Schweiz bei der Europäischen Union (EU), vertreten, hiess es aus Bern weiter. Bisher habe die Schweiz regelmässig als Beobachterin an den Treffen der Koalition teilgenommen. Mit dem Beitritt komme der Bundesrat einem Auftrag des Parlaments nach.

Der Koalition seien etwas über 20'000 Berichte über mögliche Abschiebungen und Zwangsumsiedlungen von Kindern durch Russland bekannt, war der Webseite weiter zu entnehmen. 2133 Kinder seien aus der Deportation, der Zwangsumsiedlung sowie der vorübergehenden Besetzung in die Ukraine zurückgebracht worden.

Das Treffen in Brüssel wird von der EU, der Ukraine und Kanada geleitet, wie die EU im Vorfeld schrieb. Die Koalition solle insbesondere Massnahmen zur Rückholung der Kinder vorantreiben, ihnen helfen, sich zu erholen und in ihr Leben zurückzufinden, sowie Russland für seine «grausamen Taten» zur Rechenschaft zu ziehen.

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Kommentare

User #3150 (nicht angemeldet)

Und bezahlt mal ein paar hundert Millionen ein. Dazu werden noch 50-100 neue Bundesangestellte eingestellt.

User #5344 (nicht angemeldet)

Es handelt sich um russische Waisen ukrainischer Staatsbürgerschaft, die nun bei ihren russischen Verwandten in Russland leben. Das ist doch gut so. Diese Kinder sind nicht die Leibeigenen des ukrainischen Staates, oder doch? Die Schweiz ist hier drauf und dran, ihren Fehler mit den "Kindern der Landstrasse" zu wiederholen.

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