Trump machen hohe Einschaltquoten seiner Pressebriefings stolz

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    USA,

    US-Präsident Donald Trump ist stolz auf die hohen Einschaltquoten seiner täglichen Pressebriefings zur Coronavirus-Pandemie.

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    Pressebriefing von Donald Trump zur Corona-Krise. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump freut sich über die hohen Einschaltquoten seiner Corona-Krise-Briefings.
    • Experten kritisieren jedoch, dass seine Aussagen falsch oder irreführend seien.

    Dass seine Zuschauerzahlen derart hoch seien, mache die Medienlandschaft «verrückt», verkündete Trump am Sonntag über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Seine Quoten seinen mit denen von Football-Übertragungen oder der Show «The Bachelor» vergleichbar, prahlte er.

    Virus Outbreak Trump
    Donald Trump spricht während eines Pressebriefings. - keystone

    Trump zitierte auch den Einstieg eines Artikels der «New York Times», in dem es hiess: «Präsident Trump ist ein Quoten-Hit (...).» Allerdings unterschlug Trump in seinem Tweet den Rest des Satzes. Dieser lautete vollständig: «Präsident Trump ist ein Quoten-Hit, und einige Journalisten and Experten des öffentlichen Gesundheitssektor sagen, das könnte eine gefährliche Sache sein.»

    Experten kritisieren Trumps Aussagen als falsch

    Diverse Aussagen des Präsidenten in seinen Corona-Briefings würden von Gesundheitsexperten als «irreführend» oder «geradezu falsch» eingestuft. Dem Präsidenten wird von vielen Seiten vorgeworfen, das Ausmass der Corona-Krise in den USA besonders anfänglich verharmlost zu haben. Seine Popularitätswerte sind in der Krise gleichwohl gestiegen.

    Trumps Briefings zum Coronavirus waren von mehreren US-Fernsehsendern anfangs live und in voller Länge übertragen worden. Inzwischen blenden sich diverse Sender aber immer wieder vor Ende der Briefings aus. Der rechtskonservative Sender Fox News, der eine grosse Nähe zum Präsidenten pflegt, überträgt die Briefings hingegen weiterhin in voller Länge.

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