SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat zu gemeinsamen Anstrengungen zum Eindämmen der Corona-Welle aufgerufen und erneut für mehr Impfungen geworben. Es würden im Winter «einschneidende Massnahmen» zu sehen sein, sagte der amtierende Vizekanzler nach Bund-Länder-Beratungen am Donnerstag in Berlin. Er verwies auf die vom Bundestag beschlossenen Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln. Dies trage zu mehr Sicherheit bei. Es gelte nun, als Land zusammenzuhalten.
Konferenz Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin
18.11.2021, Berlin: Hendrik Wüst (CDU, l-r), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Olaf Scholz (SPD), geschäftsführender Bundesfinanzminister, und Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, nehmen im Anschluss an die Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten an einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt teil. Foto: Michael Kappeler/dpa POOL/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Scholz appellierte erneut an bisher Nicht-Geimpfte, sich «einen Ruck» zu geben und eine Entscheidung dafür zu treffen.

Wichtig sei zudem, jetzt viele von Auffrischungsimpfungen zu überzeugen. Hierbei gehe es um mehrere Millionen Menschen. Dafür müssten Bund, Länder und Kommunen nun auch Impfangebote ausweiten.

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