So will krebskranke Patrice Aminati letzten Tag verbringen
Die krebskranke Patrice Aminati will ihren letzten Tag mit ihren Eltern mit Kaffee und Kuchen auf dem Sofa verbringen. Der Tod sei nicht das Schlimmste.

Das Wichtigste in Kürze
- Patrice Aminati hat keine Bucketlist.
- Für sie sind die kleinen Momente am wertvollsten.
- Ihren letzten Tag will sie mit ihren Eltern bei Kaffee und Kuchen auf dem Sofa verbringen.
Patrice Aminati (30) ist unheilbar an Krebs erkrankt. Wie lange sie noch leben wird, ist unklar. Gegenüber «RTL» sprach sie über den Tod und die Erkrankung.
Eine Bucketlist, eine Liste mit Dingen, die sie noch tun will, hat sie nicht wirklich. Es gebe einige Dinge, zu denen sie sagen würde, dass sie sie gerne machen würde. Aber die kleinen Momente seien für sie am wertvollsten. Vor allem, wenn die dreijährige Tochter dabei sei.
Wie ihr letzter Tag aussehen soll, weiss Patrice: «Dann würde ich gerne mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken.» Das wäre für sie das «absolute Glück».
Früher hätte sie auch gedacht, dass sie in ihren letzten Monaten mehr brauchen würde. Doch die Erkrankung habe sie «auf das Minimum zurückgeworfen».
Sie sei zwei Wochen im Spital gewesen, habe eine Zahnbürste und ein OP-Hemd gehabt. Da habe sie gemerkt: «Ich kann leben und ich kann glücklich sein.» Für sich brauche sie nicht – eine Erkenntnis, für die sie sehr dankbar sei.
Auch mit dem Tod hat sie sich abgefunden: «Der Tod ist nicht immer das Allerschlimmste, was passieren kann. Es kann tatsächlich auch eine Erlösung sein.»
Im Moment könne der Krebs aber mit Medikamenten «ganz gut in Schach» gehalten werden. Der Grundtenor seien «Traurigkeit und Angst, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen».

Patrice Aminati trennte sich kürzlich von ihrem Noch-Ehemann Daniel Aminati (52). Seither lebt sie mit ihrer Tochter bei den Eltern. «Das ist was ganz Tolles, eine Familie zu haben», sagt die krebskranke Mutter.















