Die Queen hat erstmals seit Pandemie-Beginn wieder den britischen Premier Boris Johnson persönlich empfangen. Davor telefonierten die beiden nur.
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Queen empfängt Boris Johnson erstmals seit Pandemiebeginn wieder zu persönlicher Audienz. - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Beginn des Lockdowns hatten die Queen und Boris Johnson nur telefonisch Kontakt.
  • Am Mittwoch hat die Monarchin den Premier erstmals wieder persönlich empfangen.

Queen Elizabeth II. hat am Mittwoch erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie den britischen Premierminister Boris Johnson wieder zu einer persönlichen Audienz empfangen. Königin und britischer Premier hatten während Corona-Krise nur telefonisch Kontakt.

Nur telefonischer Kontakt während Lockdown

Seit im März vergangenen Jahres in England der erste Corona-Lockdown verhängt worden war, hatten die beiden nur noch telefonischen Kontakt. Die traditionellen wöchentlichen Treffen zwischen der Monarchin und dem Regierungschef im Buckingham-Palast in London wurden ausgesetzt.

Anfang des Monats hatten die Queen und Johnson anlässlich des G7-Gipfels in Cornwall erstmals wieder Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch. Doch die Wiederaufnahme der wöchentlichen Audienzen wurde gemeinhin als Rückkehr zur Normalität gewertet.

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Königin Elizabeth II. mit Teilnehmern des G7-Gipfels - POOL/AFP

Zu Pandemie-Beginn hatte sich die Königin mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Prinz Philip auf Schloss Windsor westlich von London zurückgezogen.

Derzeit steigen die Corona-Infektionszahlen in Grossbritannien infolge der sich rasch ausbreitenden Delta-Virusvariante wieder. Am Mittwoch wurden nach Regierungsangaben rund 16'000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Todesfälle stieg um 19 auf insgesamt über 128'000.

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