BSC Young Boys

Leist Bern Nord ist für Parkhaus und YB-Trainingsfelder auf Allmend

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Der Stadtberner Quartierleist Bern Nord hat sich am Montag für ein unterirdisches Parking und Fussballfelder für YB auf der Grossen Allmend ausgesprochen. Die Allmenden müssten aber offen und vielfältig bleiben, die Belastung dürfe nicht zunehmen.

Wie sollen Grosse und Kleine Allmend künftig genutzt werden? Nun hat sich der Quartierleist Bern Nord geäussert. (Archivbild)
Wie sollen Grosse und Kleine Allmend künftig genutzt werden? Nun hat sich der Quartierleist Bern Nord geäussert. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Freiwerdende Flächen sollen nicht durch parkähnliche Gestaltungen verbaut werden, wie der Leist in einer Mitteilung schrieb. Er unterstütze deshalb im Grundsatz die Variante «Allmendband plus Untervariante» des Teams Mofa.

Diese Variante strukturiert die Allmenden gemäss Website der Stadt Bern mit einem breiten Hauptweg, der beide Allmenden von West nach Ost verbindet. Die Fussballfelder werden in der Nähe des Stadions zu einem Sportcluster gebündelt, während auf der Kleinen Allmend weitere Sportfelder ohne Zäune vorgesehen sind. Dadurch sollen grosse, flexibel nutzbare Freiräume erhalten bleiben und der landschaftliche Charakter bewahrt werden.

Die Anordnung der Trainingsfelder für den BSC Young Boys entlang der Papiermühlestrasse erachtet der Leist Bern Nord als sinnvoll, wie er weiter schrieb. Die Felder sollen aber nicht ausschliesslich YB zur Verfügung stehen.

Ein Schlüsselthema ist für den Leist weiter die Parkierung. Er befürwortet ein unterirdisches Parkhaus unter dem Hyspaplatz als Ersatz für wegfallende oberirdische Parkplätze. Er verschliesse sich aber anderen Lösungen nicht, auch ein oberirdisches Parkhaus sei «interessant und prüfenswert».

Weiter seien für ihn «klare Ankunftsorte und eine bessere Durchwegung der Allmenden» zentral, so der Leist. Er wünscht sich eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Zirkusplatz sowie den angrenzenden Freiflächen beim Eishockeystadion und dem Messegelände – dies bei «gleichbleibender Priorität für Logistik und Events».

Eine Neuanordnung der Allmenden gelinge nur im Dialog und mit Kompromissbereitschaft, schrieb der Leist weiter. Seine Stellungnahme habe er im Rahmen der Mitwirkung bei der Stadt Bern eingereicht.

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