Guterres und Cassis weihen neues Besucherzentrum der UN in Genf ein

Keystone-SDA
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Genève,

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres und Bundesrat Ignazio Cassis haben am Montag das künftige Besucherzentrum der Vereinten Nationen in Genf eingeweiht, das jährlich 180'000 Interessierte empfangen soll. Es wird im Mai eröffnet.

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres und der Präsident der Stiftung für das Portal der Nationen, Ivan Pictet, enthüllen eine Gedenktafel für das künftige Besucherzentrum der Uno i...
Uno-Generalsekretär Antonio Guterres und der Präsident der Stiftung für das Portal der Nationen, Ivan Pictet, enthüllen eine Gedenktafel für das künftige Besucherzentrum der Uno i... - KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

«Ich war schon immer der Meinung, dass wir so sprechen sollten, dass uns jeder versteht», sagte Guterres vor rund 200 Gästen. Das neue Zentrum der Vereinten Nationen (UN) werde ein Tor zum Frieden und eine Plattform für Gerechtigkeit sein, fügte er hinzu und sprach von einer Aufwertung des internationalen Genf.

Das zuerst für 2023, dann für 2025 angekündigte neue Zentrum hat sich verzögert. Die Eröffnung für die Öffentlichkeit ist neu für den Mai geplant. Das Besucherzentrum sei eine politische Entscheidung, eine Entscheidung zugunsten des Dialogs, sagte Cassis.

Das Projekt wurde vom Genfer Bankier und Mäzen Ivan Pictet vorangetrieben. Das Budget hat die vorgesehenen 27,5 Millionen Franken weit überschritten.

Auf 1000 Quadratmetern wird dem Publikum, das ohne Kontrollen von der Place des Nations aus Zugang hat, auf lehrreiche Weise der Multilateralismus und die Uno erklärt werden. Während eines einstündigen Rundgangs können sich Interessierte mit Themen wie Gesundheit und Umwelt auseinandersetzen und in eine Nachbildung der UN-Generalversammlung eintauchen.

Die Uno wird alleinige Eigentümerin der Anlage sein. Für die Stadt und den Kanton bietet dieses Instrument die Möglichkeit, die Bedeutung des Internationalen Genfs aufzuzeigen, das durch die Kürzungen der USA und anderer Länder in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Besucherzentrum sei ein Fenster zum Kanton, zur Region, zur Welt, sagte die Genfer Staatsrätin Nathalie Fontanet (FDP) zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Kommentare

User #1162 (nicht angemeldet)

Um nicht Zoom benutzen zu müssen, investiert man auch gerne mal Millionen und verschenckt Land... ist ja nötig, wir sonst sollen die miteinander sprechen...

User #5047 (nicht angemeldet)

"...das jährlich 180'000 Interessierte empfangen soll." Kann mir nicht vorstellen, dass es jährlich 180'000 Interessierte gibt, die sich diesen Saftladen anschauen wollen!

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