Wasser

    Wasser aus Bach verschmutzt das Trinkwasser in Stettfurt TG

    Wasser aus dem Bach Lauche hat das Trinkwasser in Stettfurt TG verschmutzt. Das verunreinigte Wasser sei von einem Gemüsebetrieb ins Trinkwassernetz der Gemeinde gelangt.

    Trinkwasser
    Noch verfügt Zug über genügend Trinkwasser. (Symbolbild) - keystone

    Der Gemüsebetrieb verwende Wasser aus der Lauche, schrieb die Gemeinde am Montag in einer Mitteilung. Es stehe fest, dass von dort «eine grosse Menge Wasser» aus dem Bach ins Trinkwassernetz der Gemeinde gelangte.

    Wie es konkret zur Verunreinigung kam, sei weiterhin ungewiss, erklärte Sandro Brandenberger, Leiter der Thurgauer Trink- und Badewasserkontrolle, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Kanton werde eine Strafanzeige einreichen. Dabei gehe es auch darum, die tatsächlichen Ursachen zu klären und sicherzustellen, dass ein solcher Vorfall in Zukunft vermieden werden kann, so Brandenberger.

    Grund für die Verschmutzung könnten technische Mängel sein. Die Gemeinde ordnete nun an, im Gemüsebetrieb einen Systemtrenner zwischen zwischen Bachwasser- und Trinkwassersystem einzubauen. Auch die Gemeinde prüfe eine Strafanzeige, erklärte Gemeindepräsident Markus Bürgi (FDP) gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Die Gemeinde Stettfurt stellte am vergangenen Dienstag eine Verschmutzung des Trinkwassers mit Kolibakterien fest. Mehrere Einwohnerinnen und Einwohner litten an Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Übelkeit.

    Rund 50 der 150 Schülerinnen und Schüler des Dorfes waren krank gemeldet. Die Gemeinde sprach ein Trinkverbot des Leitungswassers aus und verteilte täglich 1,5-Literflaschen Trinkwasser an die Bevölkerung. In Stettfurt wohnen rund 1280 Personen.

    In Teilen der Gemeinde ist das Trinkwasser weiterhin verunreinigt. Die Leitungen werden gemäss Mitteilung regelmässig gespült. Proben zeigten, dass sich die Werte des Wassers verbessern.

    Dass die Lauche anfangs vergangener Woche eine hohe Anzahl an Kolibakterien mitführte, erklärt Brandenberger mit den starken Regenfällen von damals. Das viele Wasser habe die Bachsohle aufgewühlt und Verschmutzungen freigesetzt.

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    Kommentare

    User #4451 (nicht angemeldet)

    🤔Ich weiss nicht ob Nau es schon weiss.. Die Geschichte ist schon 2 Wochen alt..!

    User #6391 (nicht angemeldet)

    Was uns viel mehr Belastet mit tägl. Kopfweh, ist die neue 4G Antenne in Stein am Rhein im Niderfeld bei der Kläranlage. Die bei Nacht und Nebel aufgestellt wurde! Schon komisch oder? Wenn Swisscom so was so verstecken muss!!!!

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