Kriegsende in Gaza: Netanjahu akzeptiert US-Plan

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    USA,

    Israelische Regierung und US-Präsident Trump einigen sich auf umfassenden Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts. Hamas hat noch nicht zugestimmt.

    Iran Krieg
    Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump haben gemeinsam den Iran angegriffen. - keystone

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat den von US-Präsident Donald Trump vorgelegten 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Gaza-Kriegs offiziell akzeptiert, berichtet «CNBC». Der Plan sieht einen sofortigen Waffenstillstand, die Freilassung israelischer Geiseln innerhalb von 72 Stunden sowie die Entwaffnung der Hamas vor.

    Im Gegenzug soll Gaza von einer internationalen Verwaltung kontrolliert und Humanitäre Hilfe in grossem Umfang ermöglicht werden.

    Vorschlag könnte Krieg in Gaza beenden

    Trump betonte, der Vorschlag ermögliche einen historischen Schritt zu Frieden im Nahen Osten. Er stellte klar, dass Israel im Falle einer Ablehnung der Hamas bereit sei, die militärischen Operationen fortzuführen, so «Reuters».

    Wird Trump den Krieg in Gaza beenden können?

    Netanjahu unterstrich, die Vereinbarung unterstütze Israels Sicherheitsinteressen und sehe eine schrittweise Demilitarisierung Gazas vor, wie «BBC» berichtet.

    Skepsis und weitere Herausforderungen

    Die Hamas hat bislang nicht offiziell auf den US-Plan reagiert. Experten warnen, dass die wesentlichen Forderungen der Entwaffnung und des Verzichts auf die politische Kontrolle Gazas schwer durchsetzbar sein könnten.

    gaza
    Trump und Netanjahu sind sich über die Bedingungen zu einem Kriegsende in Gaza einig – wird die Hamas zustimmen? - keystone

    Zudem bestehen erhebliche Zweifel, ob die palästinensische Bevölkerung und andere Akteure den vorgeschlagenen Übergang akzeptieren. Eine internationale Beobachtermission soll die Umsetzung des Plans überwachen und den Wiederaufbau Gazas begleiten.

    Die USA und verbündete Staaten stehen bereit, um Humanitäre Hilfe zu koordinieren, erklärt «AP News». Die Situation bleibt fragil, während diplomatische Bemühungen fortgesetzt werden.

    Kommentare

    User #6452 (nicht angemeldet)

    Darum führt Netanjahu weiter Krieg in Gaza!

    User #2028 (nicht angemeldet)

    Und die Geiseln werden im Holz zurück gebracht ! Oder ? Fragen darf man

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