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Parlament in Türkei verabschiedet Gesetz für Frieden mit PKK

Keystone-SDA
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Türkei,

Das türkische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das die Freilassung zahlreicher Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zur Folge haben könnte. Damit soll der Friedensprozess für ein Ende des jahrzehntelangen blutigen Konflikts zwischen der PKK und dem türkischen Staat vorangebracht werden.

Türkei
Die türkische Flagge. - keystone

Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge stimmten 468 Abgeordnete für das Gesetz, 88 dagegen, es gab sechs Enthaltungen. Das Gesetz sieht unter anderem einen Strafaufschub für PKK-Mitglieder unter bestimmten Bedingungen vor.

Die Regelungen können aber erst angewendet werden, nachdem die Sicherheitsbehörden die Auflösung der PKK und ihrer angeschlossenen Gruppen sowie die Abgabe ihrer Waffen bestätigt haben. Diese Bestätigung muss vom Nationalen Sicherheitsrat gebilligt und im Amtsblatt veröffentlicht werden.

Der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der PKK hat seit den 1980er Jahren Zehntausende Menschen das Leben gekostet. Im Mai 2025 hatte die PKK ihre Auflösung angekündigt und war damit einem Aufruf ihres inhaftierten Gründers Abdullah Öcalan gefolgt. Später begannen einige Kämpfer, symbolisch ihre Waffen niederzulegen. Die PKK kündigte ihren Rückzug aus der Türkei in den Nordirak an. Die PKK ist in der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation gelistet.

Kommentare

User #3229 (nicht angemeldet)

Um in der EU zu bleiben würde der türkische Präsident seine Schwiegermutter verkaufen. Gegen aussen wie demokratisch und innen ganz klar diktatorisch und die Welt schaut zu und pfeift ein Lied. Warum kein Artikel dazu, dass gerade eine Kurdin aus der Schweiz mit ihren 2 kleinen Kindern ausgeschafft wurde in die Türkei und am Flughafen mit Handschellen begrüsst wurde! Verhaftet weil sie an Demonstrationen gegen die Regierung gegangen ist. Soviel zur Schweizerischen Blindheit, Ignoranz und Menschlichkeit. Papier ist geduldig und in der Türkei noch geduldiger, vermutlich bis die Schrift verblasst .

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