Trump fordert Entschädigung von Iran

Keystone-SDA
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USA,

Nach der Führung in Teheran macht nun auch US-Präsident Donald Trump Entschädigungszahlungen zur Bedingung für künftige Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts mit dem Iran. Der Iran solle für alle Menschen zahlen, die in der Vergangenheit von iranischer Seite schwer verletzt oder getötet worden seien. Zudem sollten die Familien von Demonstranten entschädigt werden, die die iranische Führung in den vergangenen 50 Jahren getötet habe, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa - Keystone/AP/Julia Demaree Nikhinson

Unter anderem machte Trump den Iran auch für den Anschlag auf den amerikanischen Zerstörer «USS Cole» verantwortlich. Daher müsse Teheran die Angehörigen der Opfer entschädigen. Nach Ermittlungen des FBI planten und verübten Mitglieder des Terrornetzwerks Al Kaida den Anschlag.

In einem weiteren Beitrag forderte Trump, der Iran solle ebenfalls für die Schäden und Tötungen im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Gaza «verantwortlich gemacht» werden.

«Ich habe meine Vertreter angewiesen, diesen Punkt nachdrücklich in alle künftigen Verhandlungen einzubringen», betonte der US-Präsident mit Blick auf seine Entschädigungsforderungen. Der Republikaner machte keine genauen Angaben zur Höhe der Forderungen.

Iran hatte Entschädigung für Kriegsschäden gefordert

Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsrat des Irans iranischen Medienberichten zufolge die Wiedereröffnung der blockierten Strasse von Hormus an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten geknüpft. Neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen die Islamische Republik, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region forderte Teheran unter anderem eine vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden.

Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Entscheidungs- und Koordinierungsgremium der iranischen Aussen- und Sicherheitspolitik. Seine Beschlüsse werden erst nach Bestätigung durch den obersten Führer Modschtaba Chamenei wirksam.

Die Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen für Verhandlungen mit den USA genannt.

Kommentare

User #2984 (nicht angemeldet)

Der Orange und sein geistiger Irrgarten. Wann endlich tritt unser BR von den Rüstungsgeschäften mit der USA zurück.

User #1168 (nicht angemeldet)

Das ist jetzt sicherlich ein Witz. Wenn er dieser Meinung ist, dann sollen die Amis erstmal Entschädigungen an alle zahlen, die sie in den letzten Jahrzehnten widerrechtlich angegriffen haben

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