Trifft Rapper Bad Bunny bald den Papst?
Bad Bunny und Papst Leo XIV sind im Juni gleichzeitig in Madrid. Nun spricht sogar ein Kardinal über ein mögliches Treffen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bad Bunny spielt im Juni mehrere Konzerte in Madrid.
- Zur selben Zeit reist Papst Leo XIV nach Spanien.
- Kardinal José Cobo schliesst ein Treffen nicht aus.
Bad Bunny und Papst Leo XIV könnten sich bald in Madrid begegnen. Der Rapper und das Kirchenoberhaupt sind Anfang Juni gleichzeitig in der spanischen Hauptstadt.
Das sorgt bereits jetzt für Gesprächsstoff. Denn ausgerechnet Kardinal José Cobo, Erzbischof von Madrid, schloss ein Treffen der beiden nicht aus.
Gegenüber spanischen Medien sagte er: «Madrid bietet Raum für alles. Und es könnte Brücken geben.»
Papst und Popstar gleichzeitig in Madrid
Papst Leo XIV reist vom 6. bis 12. Juni nach Spanien. Es ist der erste Besuch eines Papstes im Land seit 15 Jahren.
Geplant sind Stationen in Madrid, Barcelona, Gran Canaria und Teneriffa.

Bad Bunny spielt zur gleichen Zeit mehrere Konzerte in Madrid. Der puerto-ricanische Superstar tritt im Riyadh Air Metropolitano auf. Laut der offiziellen Madrid-Tourismus-Seite sind ab 30. Mai zehn Shows angesetzt.
Besonders brisant wird der Samstag, 6. Juni. Um 20 Uhr findet in Madrid ein Abendgebet mit dem Papst und Jugendlichen statt. Gleichzeitig steht Bad Bunny für sein fünftes Madrid-Konzert auf der Bühne.
Kardinal lässt Tür offen
Kardinal Cobo machte klar, dass ein Treffen nicht völlig abwegig wäre. Sollte Bad Bunny mit dem Papst sprechen wollen, würde dieser ihn wohl empfangen, sagte der Kirchenmann sinngemäss. Der Papst empfange schliesslich alle.
Gleichzeitig betonte Cobo, solche Begegnungen würden diskret organisiert. Es gehe dabei nicht nur um zwei bekannte Personen, sondern auch um den Kontakt zwischen Kirche, Kultur, Musik und Unterhaltung.
Auf die Frage, ob junge Menschen lieber zum Konzert oder zur Papst-Vigil gehen sollten, blieb der Kardinal gelassen. «Die Jugendlichen sollen dorthin gehen, wohin sie wollen», sagte er laut «El País».
Ganz gleich stellte er die beiden Anlässe aber nicht. Das Abendgebet sei nicht einfach ein Event wie ein Konzert. Sie sei ein Moment der Begegnung zwischen der Stadt, der lokalen Kirche und der Weltkirche.
Bad Bunny startet Europatour
Bad Bunny startete seine Europatour am Freitag in Barcelona. Insgesamt sind in Spanien zwölf Konzerte geplant. Laut «El País» wurden dafür bereits rund 600'000 Tickets verkauft.
Der 32-Jährige gehört zu den grössten Latin-Stars der Welt. Seine Auftritte in Madrid dürften Zehntausende Fans anziehen. Gleichzeitig rechnet Madrid wegen des Papstbesuchs mit einem Grossaufmarsch von Gläubigen.


















