Donald Trump

    Medien: Tatverdächtige nach Rizin-Brief an Trump festgenommen

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    USA,

    Nach der Versendung eines Umschlags mit hochgiftigem Rizin an US-Präsident Donald Trump haben die Behörden eine tatverdächtige Frau festgenommen.

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    US-Präsident Donald Trump. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Umschlag mit hochgiftigem Rizin wurde an US-Präsident Donald adressiert.
    • Die gefährliche Sendung gelangte nicht bis ins Weisse Haus.
    • Nun ist laut Medienberichten eine Frau verhaftet worden.

    Nach der Versendung eines Umschlags mit hochgiftigem Rizin an US-Präsident Donald Trump haben die Behörden laut Medienberichten eine tatverdächtige Frau festgenommen.

    Sie sei an der Grenze zu Kanada gefasst worden, berichteten mehrere US-Medien am Sonntag. Demnach soll die Frau eine Schusswaffe bei sich gehabt haben.

    Ein Sprecher des US-Zolls bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass es eine Festnahme am Grenzübergang Peace Bridge in Buffalo im Bundesstaat New York gegeben habe. Nähere Angaben machte er dazu zunächst nicht. Die Ermittlungen seien im Gange, sagte der Sprecher lediglich.

    Gefährliche Postsendung abgefangen

    Der Umschlag mit dem Rizin war nach Informationen von US-Medien vor einigen Tagen abgefangen worden und nicht ins Weisse Haus gelangt. Laut «New York Times» gingen die Sicherheitsbehörden davon aus, dass die gefährliche Sendung aus Kanada abgeschickt worden war.

    Post ans Weisse Haus wird zuerst in Lagern ausserhalb von Washington sortiert und untersucht. Der Inhalt des betreffenden Umschlags sei in einem Lager mehrmals überprüft worden, berichtete der Nachrichtensender CNN.

    Rizin ist ein giftiges Eiweiss, das aus dem Samen des Wunderbaumes gewonnen wird. Bei Menschen kann die Substanz bei Einatmen, Schlucken oder Injektion zu schweren Organschäden führen, je nach Dosis auch zum Tod. Ein Gegengift ist nicht bekannt.

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