Sarbach (Grüne): «Stadtfonds erhalten – Sparziel trotzdem erreichen»

Michael Sarbach
Michael Sarbach

Wil,

Michael Sarbach ist St. Galler Kantonsrat und Mitglied des Stadtparlaments Wil. Er äussert sich in seinem Gastbeitrag zum Wiler Stadtfonds.

Michael Sarbach
Michael Sarbach ist St. Galler Kantonsrat und Mitglied im Stadtparlament Wil. - zVg

Der Wiler Stadtfonds wurde 2022 von der Bevölkerung an der Urne beschlossen, um Projekte zu fördern, die unsere Stadt als Markt-, Einkaufs- und Begegnungsort stärken. Seither konnten verschiedene Initiativen unterstützt werden, die zur Belebung der Innenstadt beitragen.

Im Rahmen des aktuellen Sparpakets möchte der Stadtrat den Stadtfonds nun wieder aufheben. Das Ziel dahinter – eine Einsparung von 100’000 Franken pro Jahr – ist nachvollziehbar. Angesichts der finanziellen Situation unserer Stadt sind Massnahmen leider nötig.

Soll der Wiler Stadtfonds aufgehoben werden?

Trotzdem stellt sich die Frage, ob dafür wirklich das ganze Instrument abgeschafft werden muss. Eine Reduktion der jährlichen Einlage von 200’000 auf 100’000 Franken würde denselben Spareffekt erzielen.

Der Stadtfonds ist mehr als ein Budgetposten. Er ist ein partnerschaftliches Instrument, das Zusammenarbeit zwischen Stadt, Gewerbe und engagierten Initiativen aus der Bevölkerung fördert. Und das mit minimalem bürokratischem Aufwand.

Gerade solche Kooperationen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, unsere Innenstadt lebendig und attraktiv zu halten.

Darum wäre es sinnvoll, den Fonds zu behalten – jedoch mit reduzierter Dotierung. So sparen wir, ohne ein funktionierendes Instrument vorschnell aufzugeben.

Zum Autor

Michael Sarbach (*1981) ist St. Galler Kantonsrat und Mitglied im Stadtparlament Wil. Zudem ist er Fraktionspräsident Grüne prowil.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

david holenstein
Wie geht das?
3 Interaktionen
Trotz Panne in Basel
Kantonsspital St. Gallen
3 Interaktionen
34 Millionen

MEHR AUS WIL

Grünabfall Grüngut Vignette Kompost
Oberbüren
Niederbüren
Uzwil Kulturkommission Nationentag Menschen
Uzwil