Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Verlängerung der Corona-Eindämmungsmassnahmen und den verschärften Lockdown über Ostern verteidigt.
Helge Braun
Helge Braun - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • CDU-Politiker verteidigt verschärfte Vorschriften über Ostern.

«Die britische Mutante hat auch in Deutschland die Führerschaft übernommen und sorgt jetzt für eine sehr ernstzunehmende dritte Welle», sagte er am Dienstag in der Sendung «Frühstart» von RTL und ntv. «Das macht leider wieder Beschränkungen erforderlich.»

Bund und Länder hatten in der Nacht vereinbart, die geltenden Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie bis um 18. April fortzuschreiben. Über die Ostertage soll vom 1. bis zum 5. April das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt werden.

Zu dem Osterbeschluss sagte Braun, dieser könne «einen Beitrag leisten, dass das Infektionsgeschehen dann auch wirklich sinkt. Das ist besser erträglich als Massnahmen, die die nächsten drei oder vier Wochen zusätzliche Beschränkungen bedeuten.»

Im Radiosender Bayern 2 sagte der Kanzleramtsminister ausserdem, Urlaubsreisen über die Osterzeit sollten völlig unterbleiben, gerade ins Ausland. «Wir haben sehr deutlich gesagt, dass wir diese Auslandsurlaube nicht billigen, wir haben regelmässig drauf hingewiesen, dass, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern im Ausland treffen, neue Mutanten entstehen können», sagte er.

Für die Zeit nach Ostern stellte Braun deutlich mehr Schnelltests und mehr Impfdosen auch für die Hausärzte in Aussicht. «Mitte Mai und im Juni werden wir eine hohe Geschwindigkeit beim Impfen haben, deshalb ist ja unser Ziel, im Sommer soll jeder sein Impfangebot gehabt haben, und dann können wir zur Normalität zurückkehren.»

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