Die Grünen erklären die schwarz-grüne Koalition mit der CDU im Hamburger Bezirk Eimsbüttel für gescheitert. Dieser Entscheid überrascht die CDU-Politiker.
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Till Steffen, Kreisvorsitzender der Grünen in Eimsbüttel. - Website Grüne Eimsbüttel

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Hamburger Bezirk Eimsbüttel trennen sich die Grünen von der CDU.
  • Grund dafür ist die mangelnde Kooperation.
  • Für die CDU kam diese Entscheidung unerwartet.

Vor zwei Jahren siegten die Grünen in den Bezirkswahlen im Hamburger Eimsbüttel-Bezirk. Sie schlossen sich erstmals mit der Christlich Demokratischen Union Deutschland zusammen. Es war die erste grün-schwarze Regierung, die die Grünen führten, wie die «Welt» berichtet.

Till Steffen kommunizierte am Sonntag das Ende der Koalition. Der Kreisvorsitzende der Grünen in Eimsbüttel ist auch Mitglied des Bundestags, erklärte, die Zusammenarbeit sei zäher geworden. Mit einer fehlenden konstruktiven Umsetzung des Koalitionsvertrags begründet er die Entscheidung.

Die CDU zeigt sich überrascht. Sie zweifelt an den Gründen für die Trennung. «Die Grünen zeigen, dass auf sie letztlich kein Verlass ist». Das sagte Phillip Heissner, Kreisvorsitzender der CDU in Eimsbüttel, gegenüber der «Hamburger Morgenpost».

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