Bondi über Maxwell: Stirbt hoffentlich im Gefängnis
Justizministerin Pam Bondi lehnt die von Ghislaine Maxwell geforderte Begnadigung deutlich ab. Sie hoffe, die Epstein-Gehilfin sterbe im Gefängnis.

Das Wichtigste in Kürze
- Pam Bondi hofft, dass Epstein-Gehilfin Ghislaine Maxwell im Gefängnis stirbt.
- Die heute 64-Jährige wurde 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt.
- Sie weigerte sich, vor dem Kongress auszusagen, und fordert eine Begnadigung.
US-Justizministerin Pam Bondi hat sich in einer Anhörung vor Kongressabgeordneten mit drastischen Worten über Ghislaine Maxwell geäussert. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werde «hoffentlich im Gefängnis sterben», sagte Bondi.

Zuvor hatte Maxwell vor einem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Laut US-Verfassung darf niemand in einem Strafverfahren zur Aussage gegen sich selbst gezwungen werden. Maxwells Anwalt hatte allerdings in Aussicht gestellt, dass sie im Falle einer Begnadigung bereit sei, öffentlich auszusagen.
Maxwell (64) wurde 2022 verurteilt. Sie soll Epstein Mädchen und junge Frauen zugeführt haben. Derzeit verbüsst sie ihre 20-jährige Haftstrafe in einem Gefängnis in Texas. Zuvor war sie in Florida inhaftiert.










