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    Boeing bestätigt China-Zusage über 200 Flugzeuge

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    China,

    Boeing erhält erstmals seit Jahren wieder eine umfangreiche Zusage aus China. Der Konzern spricht von weiteren möglichen Bestellungen.

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    Boeing profitiert aktuell wieder von einer vorsichtigen Öffnung des chinesischen Marktes. (Archivbild) - keystone

    Boeing hat eine erste Zusage aus China über 200 Flugzeuge bestätigt. Der US-Flugzeughersteller erklärte laut der «Welt», der chinesische Markt werde damit wieder stärker für Bestellungen geöffnet.

    Die Vereinbarung fiel in eine Phase diplomatischer Gespräche während der China-Reise von US-Präsident Donald Trump. Boeing-Chef Robert Ortberg gehörte dabei zur amerikanischen Wirtschaftsdelegation.

    Trump hatte den Abschluss zuvor öffentlich als wirtschaftspolitischen Erfolg dargestellt. Zudem stellte er mögliche Folgegeschäfte von bis zu 750 Flugzeugen in Aussicht.

    Anleger reagieren zurückhaltend

    An den Finanzmärkten fiel die Reaktion auf die Ankündigung verhalten aus. Die Boeing-Aktie verlor zeitweise mehr als vier Prozent, berichtet die «Cash Online».

    Analysten hatten im Vorfeld deutlich grössere Volumina erwartet. Die Investmentfirma Jefferies kalkulierte der «Welt» zufolge mit bis zu 500 zusätzlichen Flugzeugen für chinesische Airlines.

    Bist du vor Kurzem mit einer Boeing geflogen?

    Auch der «Aerotelegraph» verweist auf entsprechende Marktspekulationen über eine deutlich grössere Gesamtorder. Dabei standen sowohl Mittelstreckenjets als auch Langstreckenflugzeuge im Raum.

    Lange Phase der Belastungen

    Für Boeing ist der chinesische Markt strategisch von zentraler Bedeutung. Der Luftverkehr in China zählt seit Jahren zu den wichtigsten Wachstumstreibern der globalen Luftfahrtindustrie.

    Noch 2015 bestellten chinesische Fluggesellschaften und Leasingfirmen insgesamt 210 Boeing-Flugzeuge. Das Bestellvolumen brach in den folgenden Jahren deutlich ein.

    Hintergrund waren geopolitische Spannungen sowie der internationale Handelsstreit zwischen den USA und China. Zusätzlich belastete das weltweite Grounding der Boeing 737 Max den US-Hersteller erheblich.

    Boeing verliert Marktanteile in China seit 2017

    China legte das Modell 2019 als erstes Land still. Die 737 Max blieb dort fast vier Jahre ausser Betrieb, wie der «Aerotelegraph» schreibt

    Parallel dazu stärkte Peking den Aufbau einer eigenen Luftfahrtindustrie. Die Comac C919 gilt inzwischen als ernstzunehmender Wettbewerber im Mittelstreckensegment.

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    Boeing sieht sich in China seit Jahren mit geopolitischen und industriellen Veränderungen konfrontiert. (Archivbild) - keystone

    Die letzte grosse Boeing-Bestellung aus China stammt aus dem Jahr 2017. Damals orderte Peking laut der «Welt» insgesamt 300 Flugzeuge im Wert von rund 37 Milliarden Dollar.

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    Kommentare

    User #6460 (nicht angemeldet)

    Andere brauche für solche Geschäfte Wochen, Monate auch mal Jahre und Trump nimmt die Boeing's einfach unter die Arme und wackelt nach Hause

    User #3064 (nicht angemeldet)

    Zusage ist kein Vertrag. Bis dahin kann noch viel passieren

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