SP Frauen Schweiz für Start einer Initiative zur Kinderbetreuung

    Keystone-SDA
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    Bern,

    SP Frauen Schweiz haben am Samstag in Lausanne eine Resolution für den Start einer Initiative zur Kinderbetreuung verabschiedet.

    Kinderbetreuung
    Eine Frau beaufsichtigt drei kleine Kinder. - Gemeinde Meisterschwanden

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SP Frauen Schweiz wollen eine neue Initiative für die Kinderbetreuung starten.
    • Das Ziel: Die Betreuung soll öffentlicher Dienst werden und allen Kindern zugänglich sein.

    Die SP Frauen Schweiz haben am Samstag in Lausanne einstimmig eine Resolution verabschiedet, um eine Initiative zur Kinderbetreuung als öffentlichen Dienst zu lancieren, der allen Kindern im Land zugänglich ist. Für viele Familien, insbesondere für Alleinerziehende, sei die Kinderbetreuung eine Notwendigkeit, die Integration und Chancengleichheit bedeute, heisst es in der Entschliessung.

    Die Initiative zielt auch darauf ab, eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für alle Tagesmütter und -väter zu gewährleisten, «was unter anderem ein besseres Betreuungsverhältnis und ausreichend Personal in den Kindertagesstätten bedeutet», so die SP Frauen.

    Die Betreuungsarbeit werde schlecht bezahlt, obwohl sie von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung sei, heisst es in dem Text weiter, und es wird darauf hingewiesen, dass die Initiative nicht nur Kinderkrippen, sondern die Kinderbetreuung im Allgemeinen betreffen sollte.

    Die SP Frauen riefen auch einstimmig dazu auf, am 28. November für die Pflegeinitiative zu stimmen. Sie wählten auch vier neue Mitglieder in ihr Präsidium: Elisabeth Baume-Schneider, Ständerätin aus dem Jura, Laurie Willomet, Mitglied der Exekutive von Vevey (VD), Julia Baumgartner, ehemalige Zentralsekretärin der Juso Schweiz, und Nadia Kuhn, Aktivistin der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA).

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