BSC Young Boys

    YB – Wüthrich: «Wir müssen den Kopf lüften»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Bern,

    YB muss mit einem schlechten Gefühl in die Winterpause. In Lugano gibt es die nächste klare Niederlage.

    YB
    YB verliert in Lugano deutlich. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lugano schlägt YB zu Hause verdient mit 3:0.
    • Schon nach 16 Minuten steht es im Tessin 2:0.
    • In der Schlussphase stehen die Berner nur mit zehn Spielern auf dem Platz.

    Nach der 2:6-Heimklatsche gegen GC will YB vor Weihnachten eine Reaktion zeigen. Auswärts in Lugano sieht es aber schon früh überhaupt nicht gut aus. Es resultiert die zweite Niederlage in Folge – 0:3!

    Auf Leader Thun fehlen nun schon elf Punkte.

    Hat YB noch Chancen auf den Meistertitel?

    «Man ist ratlos und sprachlos. Das einzig Positive waren heute unsere Fans», sagt Gregory Wüthrich zu SRF. «Wie sie uns hier verabschiedet haben, hat nach unserer Leistung der letzten beiden Spiele grössten Respekt verdient.»

    Gregory Wüthrich YB
    Ein getrübter Gregory Wüthrich bedankt sich bei den Fans von YB. - SRF

    Der frühe Rückstand sei «unglaublich». Man habe sich nach der GC-Klatsche viel vorgenommen und wollte «eine grosse Reaktion zeigen». Mental sei dies auf dem Platz schwer zu verarbeiten. «Wir haben aus diesem Loch das ganze Spiel lang nicht herausgefunden.»

    «Wir müssen den Kopf lüften» und im neuen Jahr «Vollgas angreifen», so Wüthrich.

    YB früh in Rückstand

    Lugano geht in der dritten Minute durch Kevin Behrens in Führung. Der Deutsche köpft den Ball nach einer schönen Flanke ins Tor.

    In der 26. Minute steht es bereits 2:0 für die Tessiner. Ein langer Ball fliegt über die gesamte YB-Abwehr und landet bei Renato Steffen, der den Ball im Tor unterbringt. YB wird im Verlauf der ersten Halbzeit besser, wandelt dies aber nicht in Zählbares um.

    Minuten nach Wiederanpfiff taucht Behrens gefährlich im YB-Strafraum auf. Der Ex-Bundesliga-Stürmer trifft den Ball aber nicht richtig – es bleibt beim 2:0.

    Die Tessiner bleiben aber dran und setzen die Berner Gäste unter Druck. Doch nach 56 Minuten muss Steffen den Ball nach einer Ecke auf der eigenen Linie retten.

    YB
    Gerardo Seoane und YB haben in der Winterpause einiges zu tun. - keystone

    Für YB kommt es in der 59. Minute knüppeldick: Saidy Janko setzt gegen Ousmane Doumbia zur Grätsche an. Dabei spielt er den Ball, bringt mit der «Schere» aber auch seinen Gegenspieler übel zu Boden.

    Nach VAR-Intervention nimmt der Schiedsrichter die Gelbe Karte zurück – und zeigt Rot.

    In der 66. Minute dann die Entscheidung: Georgios Koutsias wird in der Mitte angespielt und muss den Ball nur ins Tor schieben. Lugano gewinnt 3:0 – YB kassiert die nächste Klatsche. In 19 Spielen schossen die Berner 38 Tore und kassierten gleich viele.

    Für die Berner geht es in der Super League nach der Winterpause mit einem Heimspiel weiter: Die Berner empfangen am 17. Januar Lausanne-Sport. Der FC Lugano reist am gleichen Tag nach Luzern.

    Kommentare

    User #5902 (nicht angemeldet)

    Der Benito ist viel zu langsam !!!!!!!! Aber nein, man hat mit ihm noch verlängert. Der Wuschu ist wirklich nicht gebacken !

    User #3637 (nicht angemeldet)

    Nach dem Trainer Flop-Highway von Spycher mit Wagner, Wicky, Rahmen, Contini und der Gerryrückkehr sollte Spycher & Co. mal die Trainerpolitik des kleinen Bruders FCT analysieren. Man könnte nicht nur Millionen Abgangsentschädigungen sparen, sondern vieleicht auch Erfolg haben.

    Weiterlesen

    YB
    142 Interaktionen
    Wir schauen hin
    YB
    32 Interaktionen
    Rot nach VAR
    Raveloson
    11 Interaktionen
    3 Spiele raus?

    MEHR BSC YOUNG BOYS

    YB Frauen FC Luzern
    1 Interaktionen
    In Unterzahl!
    YB
    2:1 in Aarau
    Die 27-jährige Flügelstürmerin Josephine Afua Kyerewaa Bonsu. - Daniel Zaugg
    5 Interaktionen
    Neu bei YB
    YB
    Kopfball-Tor

    MEHR AUS STADT BERN

    Tierpark Bern Artenschutz
    2 Interaktionen
    Tierpark Bern
    Das Comedy-Duo Patti Basler und Philippe Kuhn.
    50 Interaktionen
    Comedy-Duo in Bern
    Mad Pride Bern
    2 Interaktionen
    «Mad Pride» in Bern
    Flavia Wasserfallen
    15 Interaktionen
    Frauen-Fussball