Parlament

    Druck auf Temu wächst – Parlament fordert härtere Regeln

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Bern,

    Das Parlament will stärker gegen Temu und Co. vorgehen. Der Nationalrat fordert strengere Regeln gegen Paketflut und unsichere Billigimporte.

    Temu
    Das Parlament will stärker gegen Temu vorgehen. (Symbolbild) - keystone

    Im Schweizer Parlament nimmt der politische Druck zu, stärker gegen Plattformen wie Temu und ähnliche Onlinehändler vorzugehen. Nach dem Ständerat hat nun auch der Nationalrat Massnahmen beschlossen, um die wachsende Paketflut aus dem Ausland einzudämmen.

    Täglich treffen laut Bundeshausredaktion Zehntausende Pakete aus China in der Schweiz ein. Diese Entwicklung sorgt laut «SRF» für zunehmende Belastungen bei Zoll, Logistik und Marktüberwachung.

    Kaufst du Billigwaren bei Temu ein?

    Im Zentrum der Debatte stehen insbesondere Sicherheitsbedenken bei importierten Billigprodukten. Viele dieser Artikel entsprechen laut Parlamentsvertretern nicht den Schweizer Sicherheitsstandards, berichtet das «SRF».

    Temu und Co.: Sicherheits- und Kontrollfragen im Fokus

    Konkret will das Parlament strengere Pflichten für Onlineplattformen einführen. Diese sollen künftig klarer deklarieren müssen, wenn Produkte nicht den Schweizer Vorschriften entsprechen, so das «SRF».

    Zusätzlich werden mehr Kontrollen von importierten Kleinsendungen diskutiert. Ziel ist es laut «SRF», Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten früher zu erkennen und zu reduzieren.

    Auch die Frage der Haftung rückt stärker in den Mittelpunkt der politischen Diskussion. Bislang können Plattformen wie Temu laut «SRF» nur begrenzt für problematische Produkte verantwortlich gemacht werden.

    Druck auf Gesetzgebung steigt

    Parallel zur nationalen Debatte verschärft auch die EU ihre Regeln für Billigimporte aus Drittstaaten. Die EU reagiert laut «SRF» auf ähnliche Herausforderungen mit steigenden Paketmengen und neuen Kontrollmechanismen.

    Im Parlament ist nun der Bundesrat gefordert, konkrete Gesetzesänderungen auszuarbeiten. Diese sollen laut «SRF» die bestehenden Regeln im Onlinehandel an die wachsende Importdynamik anpassen.

    Die Diskussion über Temu und ähnliche Plattformen dürfte die Schweizer Politik weiterhin beschäftigen. Im Fokus bleibt laut «SRF» der Ausgleich zwischen Konsumfreiheit, Handelsschutz und Produktsicherheit.

    Internationaler Regulierungsdruck nimmt zu

    Auch international verschärfen sich die Diskussionen über Billigimporte und Plattformen wie Temu. Branchenexperten sehen laut «Handelsblatt» einen wachsenden Regulierungsdruck auf asiatische Onlinehändler in Europa.

    temu
    Temu im Fokus: Das Parlament plant harte Massnahmen gegen Paketflut. (Symbolbild) - keystone

    Die Europäische Union prüft gleichzeitig strengere Vorgaben für den Onlinehandel aus Drittstaaten. Dabei geht es laut «Tagesschau» vor allem um Produktsicherheit und eine bessere Durchsetzung bestehender Regeln.

    Auch nationale Regierungen reagieren zunehmend auf die steigenden Paketmengen aus Fernost. Laut «Handelsblatt» stehen dabei insbesondere Zollverfahren und Kontrollmechanismen im Fokus der politischen Debatte.

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    Kommentare

    User #1876 (nicht angemeldet)

    Na klar. Viele CH und EU Bonzis wollen wieder einmal, dass wir sehr viel Geld für ihre billig aus Asien importierten viel Geld bezahlen und selber sollen wir am besten nichts von dort importieren. Aber das Geld sitzt nicht mehr so locker in der CH und verzichten will man schliesslich auch nicht. Hehehe. LOL.

    User #2237 (nicht angemeldet)

    Ich liebe unsere Freunde aus dem Konservativen Lager die sind bereit mir für TEMU ware das 10 Fache zu zahlen. Bitte sagt dennen nicht das ich dass da Kaufe, sage immer kommt aus Schweiz (Satire) ---LOL LOL

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