Druck auf Temu wächst – Parlament fordert härtere Regeln
Das Parlament will stärker gegen Temu und Co. vorgehen. Der Nationalrat fordert strengere Regeln gegen Paketflut und unsichere Billigimporte.

Im Schweizer Parlament nimmt der politische Druck zu, stärker gegen Plattformen wie Temu und ähnliche Onlinehändler vorzugehen. Nach dem Ständerat hat nun auch der Nationalrat Massnahmen beschlossen, um die wachsende Paketflut aus dem Ausland einzudämmen.
Täglich treffen laut Bundeshausredaktion Zehntausende Pakete aus China in der Schweiz ein. Diese Entwicklung sorgt laut «SRF» für zunehmende Belastungen bei Zoll, Logistik und Marktüberwachung.
Im Zentrum der Debatte stehen insbesondere Sicherheitsbedenken bei importierten Billigprodukten. Viele dieser Artikel entsprechen laut Parlamentsvertretern nicht den Schweizer Sicherheitsstandards, berichtet das «SRF».
Temu und Co.: Sicherheits- und Kontrollfragen im Fokus
Konkret will das Parlament strengere Pflichten für Onlineplattformen einführen. Diese sollen künftig klarer deklarieren müssen, wenn Produkte nicht den Schweizer Vorschriften entsprechen, so das «SRF».
Zusätzlich werden mehr Kontrollen von importierten Kleinsendungen diskutiert. Ziel ist es laut «SRF», Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten früher zu erkennen und zu reduzieren.
Auch die Frage der Haftung rückt stärker in den Mittelpunkt der politischen Diskussion. Bislang können Plattformen wie Temu laut «SRF» nur begrenzt für problematische Produkte verantwortlich gemacht werden.
Druck auf Gesetzgebung steigt
Parallel zur nationalen Debatte verschärft auch die EU ihre Regeln für Billigimporte aus Drittstaaten. Die EU reagiert laut «SRF» auf ähnliche Herausforderungen mit steigenden Paketmengen und neuen Kontrollmechanismen.
Im Parlament ist nun der Bundesrat gefordert, konkrete Gesetzesänderungen auszuarbeiten. Diese sollen laut «SRF» die bestehenden Regeln im Onlinehandel an die wachsende Importdynamik anpassen.
Die Diskussion über Temu und ähnliche Plattformen dürfte die Schweizer Politik weiterhin beschäftigen. Im Fokus bleibt laut «SRF» der Ausgleich zwischen Konsumfreiheit, Handelsschutz und Produktsicherheit.
Internationaler Regulierungsdruck nimmt zu
Auch international verschärfen sich die Diskussionen über Billigimporte und Plattformen wie Temu. Branchenexperten sehen laut «Handelsblatt» einen wachsenden Regulierungsdruck auf asiatische Onlinehändler in Europa.

Die Europäische Union prüft gleichzeitig strengere Vorgaben für den Onlinehandel aus Drittstaaten. Dabei geht es laut «Tagesschau» vor allem um Produktsicherheit und eine bessere Durchsetzung bestehender Regeln.
Auch nationale Regierungen reagieren zunehmend auf die steigenden Paketmengen aus Fernost. Laut «Handelsblatt» stehen dabei insbesondere Zollverfahren und Kontrollmechanismen im Fokus der politischen Debatte.












