Weltbiodiversitätsforum in Davos fordert Umsetzung von Massnahmen
Verträge gibt es, doch die Umsetzung hinkt hinterher: Ab diesem Wochenende suchen über 1000 Expertinnen und Experten aus über 70 Ländern am Weltbiodiversitätsforum in Davos nach Lösungen für den Biodiversitätsverlust.

«Wir müssen darüber hinauskommen, nur zu rapportieren, wie es der Biodiversität geht, und auch wirklich zu Massnahmen kommen», sagte Gabriela Schaepman-Strub, Vorsitzende des diesjährigen Weltbiodiversitätsforum, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Die Efforts haben international zugenommen», sagt die Expertin. «Aber wir sind noch nicht auf dem Weg, dass wir diese Ziele bis 2030 erreichen.»
Vor diesem Hintergrund findet das vierte World Biodiversity Forum in Davos vom 14. bis 19. Juni statt. Organisiert wird es von der Universität Zürich. Das Forum versteht sich als Plattform, auf der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam nach Lösungen suchen. «Beim Forum geht es mehr darum, wirklich neue Lösungen zu denken», so Schaepman-Strub.






