Bilder im Netz: Nutzt Meghan Markle ihre Tochter für PR?

Luca Micheli
Luca Micheli

USA,

Meghan Markle zeigt Tochter Lilibet zunehmend auf Social Media. Ein Marketing-Experte sieht einen Zusammenhang im Aufbau ihrer Lifestyle-Marke.

Meghan Markle
Meghan Markle erreichen neue Vorwürfe. Diesmal steht ihre Tochter Lilibet im Fokus. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Meghan Markle lichtet sich vermehrt mit ihrer Tochter Lilibet ab.
  • Experten sehen dahinter eine «strategische Neuausrichtung» der Herzogin.
  • Die soll auch im Zusammenhang mit ihrer Lifestyle-Marke stehen.

Jahrelang hielt Meghan Markle (44) ihre Tochter Lilibet (5) von der Öffentlichkeit fern. Private Schnappschüsse waren lange Zeit eine Seltenheit.

Doch nun scheint die Herzogin einen Richtungswechsel eingeschlagen zu haben. In letzter Zeit war zu beobachten, dass die Ehefrau von Prinz Harry (41) das gemeinsame Kind öfters ablichtet. Ob beim Ausflug ins Disneyland oder als «Mamas kleine Helferin» im begehbaren Kleiderschrank.

Meghan Markle
Seltener Schnappschuss: Meghan Markle mit Töchterchen Lilibet im begehbaren Kleiderschrank. - Instagram / @meghan

Auch Branding-Expertin Meghan Dooley fiel der Imagewechsel auf. Man habe eine «spürbare Veränderung» in Meghans Ansatz festgestellt, ihre Kinder öffentlich zu zeigen, erklärt sie der «Daily Mail».

Besonders deutlich sieht sie den Unterschied in der Tatsache, dass Meghan und Harry lange Zeit den Wunsch nach Privatsphäre geäussert hatten. Dieses Bedürfnis scheint nun in den Hintergrund gerückt zu sein. Laut Dooley plant das Paar eine «strategische Neuausrichtung dessen, was sie veröffentlichen».

Experte: Produkte wirken authentischer

Marketing-Experte Aidan van Vuuren vermutet einen Zusammenhang mit dem Aufbau von Meghans Lifestyle-Marke «As ever». Ihre Produkte wie Marmelade, Honig und Wohnaccessoires würden dort eine Rolle spielen, wo auch Lilibet fotografiert wird. Zuhause, im Garten, mit der Familie.

«Diese Produkte funktionieren nur dann, wenn Meghan glaubwürdig vermittelt, dass sie dieses Leben tatsächlich lebt», erklärt er. Die Einbindung von Lilibet und Bruder Archie (7) mache aus der Marke eine Familiengeschichte. Und nicht bloss «das Projekt einer Prominenten».

Doppelmoral-Vorwürfe nach Auftritt in Genf

Doch das Umdenken der Herzogin wirft auch in einem anderen Kontext Fragen auf. In der Vergangenheit hatte sich Meghan Markle wiederholt für den Schutz von Kindern im Internet eingesetzt und vor den Gefahren digitaler Gewalt gewarnt. So zuletzt am 17. Mai in Genf beim «Lost Screen Memorial».

Meghan Markle
Meghan Markle eröffnete am 17. Mai in Genf das «Lost Screen Memorial» zur Gedenkfeier von Kindern und Jugendlichen, die durch digitale Gewalt ihr Leben verloren. - keystone

Brisant: Kurz davor veröffentlichte Meghan ein Foto aus ihrem begehbaren Kleiderschrank, das sie mit Tochter Lilibet beim Anprobieren verschiedener Outfits zeigt. Royal-Experte Tom Sykes warf der Herzogin später Doppelmoral vor und sprach von «Heuchelei».

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Meghan nun schon wieder neue Fotos von Lili. Der Sussex-Spross feierte nämlich seinen fünften Geburtstag. Anlässlich dessen postete die Ex-Schauspielerin zwei Schnappschüsse.

Auf Instagram zu sehen ist die kleine Lilibet, wie sie im Garten barfuss einer Blume entgegenblickt. Mit ihren Haaren verdeckte das Meitli ihre Augenpartie, womit der Kamerawinkel perfekt gewählt war, um nicht ganz alles preiszugeben.

«Identitätskrise» bei Meghan Markle?

Über ihren Sprecher betont Meghan, dass sie die Privatsphäre ihrer Tochter weiterhin schütze. «Die Herzogin hat stets deutlich gemacht, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Teilen von Momenten aus ihrem Leben. Und dem Aussetzen ihrer Kinder der öffentlichen Beobachtung», heisst es dazu.

Meghan Markle
Vermitteln pures Familienglück: Prinz Harry, Meghan Markle und die beiden Kids Archie und Lilibet. Dass sich die Familie zu viert zeigt, war bisher selten der Fall. - Instagram / @meghan

Mit ihrer Vorgehensweise demonstriere sie jenes Prinzip, für welches sie sich einsetzt: Kindern trotz einer zunehmend digitalisierten Welt Privatsphäre, Selbstbestimmung und Schutz zu gewähren. Eine Erklärung, die beim britischen Markenexperten Nick Ede jedoch für Unmut sorgt.

Was steckt hinter Meghans Familienfotos?

«Das ist immer noch Meghans grösstes Problem, ihre Identitätskrise», behauptet Ede. Der Grund? «Erst ist sie angeblich die Retterin all der Kinder, die durch soziale Medien ihr Leben verloren haben, und im nächsten Moment ist sie eine Social-Media-Influencerin. Was ist sie denn nun wirklich?»

Kommentare

User #3836 (nicht angemeldet)

Sie würden für Geld alles verkaufen, ohne Rücksicht auf Verluste. Beweise gibt es ja schon genug, Königshaus, Familien, Kinder, Freunde, Wohltätigkeitsorganisationen... Den Sussexes ist nun mal nichts heilig.

User #2325 (nicht angemeldet)

Die Dame braucht permanente Aufmerksamkeit, ansonsten ist sie nichts und geht in der „Normalität” unter. Bedauerlicherweise unterstützen dies diverse Print- und Onlinemedien.

Weiterlesen

Thomas Markle
262 Interaktionen
«Sofort»
prinz harry
217 Interaktionen
5. Geburtstag
a
199 Interaktionen
«So stolz»

MEHR IN PEOPLE

Ozzy Osbourne Sharon Osbourne
12 Interaktionen
Vermächtnis
Dua Lipa
4 Interaktionen
Hochzeit
-
11 Interaktionen
«Glück geraubt»

MEHR MEGHAN MARKLE

-
1'289 Interaktionen
Kinderbilder im Netz
teaser
371 Interaktionen
Für Gedenkfeier
-
282 Interaktionen
Online-Gewalt
-
284 Interaktionen
Keine Met Gala

MEHR AUS USA

2 Interaktionen
Washington
Leao rastet auch
2 Interaktionen
Kurz vor WM 2026
Iran Drohnen
1 Interaktionen
Tampa
9 Interaktionen
Toledo