Er streamte live! Capital Bra wegen Drogen im Spital
Er wirkt ausser sich, völlig aufgelöst: Capital Bra hält mit der Kamera fest, wie er nach einem Drogencocktail ins Spital gefahren wird.

Das Wichtigste in Kürze
- Capital Bra liess sich nach einem gefährlichen Drogencocktail ins Spital einliefern.
- Unter Panik hält er die Szenen in einem Livestream auf Tiktok fest.
- Rückblickend meint der Rapper: «Das hätte mich mein Leben kosten können.»
«Was haben Sie denn für Drogen genommen?» – «Xanax, Tilidin, Kokain.» Es sind schockierende Szenen, die sich in der Nacht auf Montag abspielen. Capital Bra wird gerade mit einem Rettungswagen ins Spital gefahren.
Selbst hier lässt der Rapper sein Handy nicht liegen, filmt alles mit – und macht den Notfall in einem Tiktok-Livestream öffentlich. Der 31-Jährige wirkt völlig ausser sich, bittet immer wieder um Hilfe. Sein Manager bestätigt gegenüber der «Bild»-Zeitung nun die Einnahme der gefährlichen Drogenmischung – in Form eines Cocktails.
«Hätte mich mein Leben kosten können»
Besonders die Substanzen Xanax und Tilidin schwächen das zentrale Nervensystem, das Atemzentrum im Gehirn wird gehemmt. Auch die Atmung wird langsamer, im schlimmsten Fall droht Bewusstlosigkeit oder ein Atemstillstand.

Typische Symptome sind Verwirrtheit, starke Müdigkeit und ein verlangsamter Puls. Kokain hingegen erhöht Puls und Blutdruck zugleich, weshalb es zu Herzrhythmusstörungen und einem Kreislaufkollaps kommen kann.
Auch der Rapper erlebte die Schockreaktion am eigenen Körper. Infolge schlechten Wohlbefindens geriet er in Panik, alarmierte Den Rettungsdienst.
Mittlerweile durfte der 31-Jährige das Spital wieder verlassen. «Das hätte mich mein Leben kosten können», bilanziert er auf Instagram. Denn: «Es hätte alles passieren können, ich hatte Angst um mein Leben, wenn ihr es genau wissen wollt.»
Capital Bra konsumierte Tilidin bereits als Teenager
Drogen – ein Thema, das den gebürtigen Russen schon seit seiner Jugend begleitet.
Bereits mit 15 Jahren konsumierte er zum ersten Mal das rezeptpflichtige Medikament Tilidin. «Das erste Mal war der schlimmste Absturz», erinnerte sich Capital Bra 2021 im Interview mit «STRG_F». Auch rappte er in einem Titel bereits über das Rauschmittel.
Sein Vorhaben, von den Drogen loszukommen, hatte der Künstler immer wieder anvisiert. «Ich meide Drogen und habe ein kleineres, sicheres Umfeld. Ich trinke kaum Alkohol und konzentriere mich auf meine Musik», meinte Capital Bra Ende 2023.
Manager bedauert Rückfall
Doch spätestens jetzt wurde seine Community Zeuge eines Rückfalls.
Sein Manager Drilon (35) schildert der «Bild»: «Er hat bei der einen Show etwas genommen und dann in Berlin weiter konsumiert. Irgendwann hat er dann offenbar eine Panikattacke bekommen. Dazu kam dann noch der Absturz vom Kokain, er rief den Rettungswagen.»

Bereits kurz nach dem Notfall in der Nacht auf Montag meldete sich sein Kollege auf Instagram zu Wort. Und nahm den Rapper für sein Verhalten in Schutz: «Er ist ein sehr guter Junge, aber er hat leider eine Macke manchmal, was die Drogen angeht. Er war eigentlich sehr lange weg, aber ist wieder abgerutscht gestern.»
Aktuell erholt sich der 31-Jährige von seinem Drogenexzess, ihm soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Capital Bras nächster Auftritt soll kommenden Samstag bei der Eröffnungsfeier der neuen «Megapark»-Saison auf Mallorca wie geplant stattfinden.
















