WM 2026: Portugal-Star holt sich mit Testspiel-Schlägerei Sperre ab
Im Testspiel gegen Chile brennen bei Rafael Leão die Sicherungen durch. Der Ronaldo-Sturmpartner sieht Rot – und könnte Portugal sogar an der WM 2026 fehlen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Portugal gewinnt das WM-Testspiel gegen Chile mit 2:1.
- Rafael Leão verliert die Nerven und fliegt vor dem Pausenpfiff vom Platz.
- Jetzt könnte dem 26-Jährigen eine Sperre drohen, die auch den WM-Start betrifft.
Vor dem Start in die WM 2026 bestreitet auch Mit-Favorit Portugal noch Testspiele. Im ersten davon tritt das Team um Cristiano Ronaldo gegen die nicht qualifizierten Chilenen an. Die Portugiesen sind überlegen und setzen sich 2:1 durch – so weit ein gelungener Test.
Leão fliegt für Tätlichkeit vom Platz
Doch: Eine Rote Karte überschattet den Test-Sieg aus portugiesischer Sicht. Denn Stürmer Rafael Leão fliegt direkt vor der Pause vom Platz. Nach einem üblen Foul entsteht eine Rudelbildung, in der Leão etwas zu grob zu Werke geht.

Genau wie Chiles Ivan Roman wird auch der 26-jährige Portugiese vom Platz gestellt. Der Milan-Stürmer nimmt die Rote Karte mit einem ironischen Lachen zur Kenntnis und trottet vom Platz.
Sperre an WM 2026 droht
Diese Aktion könnte für Rafael Leão noch unschöne Konsequenzen haben. Im letzten WM-Testspiel nächsten Mittwoch gegen Nigeria wird er gesperrt fehlen. Aber der Ronaldo-Sturmpartner muss nun auch um den Auftakt an der WM 2026 zittern.

Die Fifa-Disziplinarkommission wird über eine Ausweitung der Sperre auf Pflichtspiele entscheiden. Bei groben Foulspielen oder einer Tätlichkeit – wie bei Leão – sind längere Sperren, die auch Pflichtspiele betreffen, im Normalfall die Regel.
Sein Testspiel-Ausraster könnte Leão also den Auftakt in die WM 2026 kosten. Dieser findet für Portugal am 17. Juni (19 Uhr) gegen DR Kongo statt. Als weitere Gruppengegner warten Usbekistan und Kolumbien.

Übrigens: Auch Superstar Cristiano Ronaldo musste nach einer Tätlichkeit vor einer Sperre zum WM-Start zittern. Der 41-Jährige ist beim Auftakt in die WM 2026 aber dabei – wegen einer ungewöhnlichen Sperre auf Bewährung.
















