Prinz William

    Dieses alte Foto von Prinz William «hasst» König Charles

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Prinz William musste einst ein WC in Chile reinigen. Fotos davon existieren bis heute. Bei seinem Vater, König Charles, stossen diese auf Ablehnung.

    Prinz William
    Prinz William und König Charles im Oktober 2025. - getty images

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz William engagierte sich im Jahr 2000 in Chile ehrenamtlich.
    • Zur Aufgabe des 18-Jährigen gehörte es auch, eine Toilette zu putzen.
    • Für die Fotos davon hat sein Vater Charles aber bis heute kein Verständnis.

    Wir schreiben das Jahr 2000. Prinz William (43) legt am Eton College in London erfolgreich seinen Matura-Abschluss in den Fächern Geographie, Biologie und Kunstgeschichte ab. Kurz darauf verlässt er seine Heimat Grossbritannien für ein mehrmonatiges Hilfsprojekt in Chile.

    Der britische Thronfolger engagiert sich dort freiwillig bei der Organisation Raleigh International. Während seines Einsatzes hilft er im abgelegenen Dorf Tortel beim Bau von Gehwegen sowie beim Englischunterricht von einheimischen Kindern.

    König Charles hässig über WC-Foto

    Williams Arbeit wird bereits damals von Fotografen verfolgt, doch mit einer Szene hat sein Vater, König Charles III. (77), bis heute zu kämpfen. Der Grund? Auf einer Aufnahme ist zu sehen, wie der damals 18-Jährige auf dem Boden kniend mit gelben Gummihandschuhen ein WC putzt.

    Ein Anblick, der für Charles nicht ins Leben eines Royals passt. Entsprechend stösst das seltene Foto beim britischen Monarchen deutlich auf Ablehnung.

    Es sei «kein Verhalten, das sich für einen zukünftigen König gehört, auf Knien mit dem Kopf in einer Toilette fotografiert zu werden», erklärt ein Palastinsider dem Magazin «Ok!». Charles hasse es regelrecht, dass der Schnappschuss öffentlich kursiere.

    Prinz William für Bodenständigkeit gelobt

    Auch der damalige Expeditionsleiter Malcolm Sutherland erinnert sich an Williams ehrenamtliches Engagement im Ausland. Seine Bodenständigkeit habe ihn überrascht, schliesslich sind bei Stars und Royals Allüren keine Seltenheit.

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    Trotz seines royalen Status hat Prinz William gelernt mitanzupacken. - getty images

    Doch beim Prinzen war davon keine Spur. «Was mich an ihm beeindruckt hat, war, wie normal er war», betont Sutherland. Der heutige Ehemann von Prinzessin Kate (44) wollte wie alle anderen behandelt werden. Deshalb habe er auch ganz selbstverständlich mitangepackt.

    Engagierst du dich ehrenamtlich?

    Palastmitarbeiter stellten zudem fest, wie Williams damalige Arbeit seine Persönlichkeit geprägt habe. Solche Momente hätten gezeigt, dass der Blaublüter bereit gewesen sei, sich auch ausserhalb privilegierter Strukturen einzubringen.

    Männerabende mit Barbecue und «viel Wein»

    Auch heute ist Prinz William keiner, der sich hinter den Mauern des Königshauses versteckt. Ob jubelnd im Fussballstadion oder mit einem Bier im Pub: Der dreifache Familienvater mischt sich gern auch mal unters Volk.

    Unterwegs ist der 43-Jährige dann mit seinen langjährigen Freunden. Zu denen zählen unter anderem die Geschäftsmänner Thomas van Straubenzee und Edward van Cutsem.

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    Prinz William in geselliger Runde beim Fussball-Bier im Oktober 2019. - getty images

    «Ihre Treffen finden selten statt, werden aber sehr geschätzt», verrät ein angeblich enger Vertrauter gegenüber der «Daily Mail». Ihre geselligen Männerabende geniessen sie dann mit Barbecue, Bier und «viel Wein».

    Was für viele unspektakulär klingt, sind besondere Momente im Privatleben von Prinz William. Belastet von einer vorbestimmten königlichen Rolle als künftiger Monarch soll er sein «Leben mit den Jungs» zunehmend schätzen, heisst es.

    «Hütet sich davor, anderen zu nahe zu kommen»

    Doch auch bei den Treffen mit seinen Kumpels gilt es für den Royal, einem bestimmten Protokoll zu folgen. Gespräche über Williams aktuelle oder zukünftige Aufgaben sind laut des Insiders streng untersagt. Stattdessen würden sich die Themen um Ehefrau Kate und die drei gemeinsamen Kinder drehen.

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    Vor wenigen Tagen besuchte der britische Thronfolger das Finalspiel der Europa League in Istanbul. - keystone

    Schliesslich muss er in seiner Position sehr vorsichtig sein, wen er wie nahe in sein Leben lässt. Der Insider erklärt: «Er hütet sich davor, anderen zu nahe zu kommen, sein wahrer innerer Kreis ist sehr exklusiv. Diese Menschen verfolgen keine eigenen Interessen und wissen, wie man sich benimmt.»

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    Kommentare

    User #6198 (nicht angemeldet)

    Der ist so süss, OMG.

    User #1576 (nicht angemeldet)

    Ich bezweifle sehr, dass der übliche "Palastinsider" weiß, ob und was König Charles überhaupt "hasst". So wie man ihn als Außenstehender kennt, dürfte er sich allenfalls darüber amüsiert - und es für ganz normal gehalten haben - dass sein Sohn auch mal Arbeiten machen musste, wie das "Fußvolk". Im Gegenteil, hätte William sich seinerzeit für etwas Besseres gehalten, hätte er vermutlich etwas zu hören bekommen.

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