Drogen

Drogen in Zürich sind immer höher dosiert

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die Drogen, die in der Stadt Zürich konsumiert werden, sind immer höher dosiert – mit entsprechenden Gefahren für die Gesundheit. Bei Kokain beispielsweise ist meist gar kein Streckmittel mehr enthalten.

Nur noch in 14 Prozent des getesteten Kokains war ein Streckmittel vorhanden. Drogen in der Stadt Zürich sind immer höher dosiert - das kann gefährlich werden. (Symbolbild)
Nur noch in 14 Prozent des getesteten Kokains war ein Streckmittel vorhanden. Drogen in der Stadt Zürich sind immer höher dosiert - das kann gefährlich werden. (Symbolbild) - KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

Das Drogeninformationszentrum (DIZ) der Stadt stellte bei Tests im vergangenen Jahr fest, dass nur noch bei 14 Prozent der Kokain-Proben überhaupt ein Streckmittel enthalten war. Gemäss Angaben des DIZ wurde im vergangenen Jahr mit 87,3 Prozent der höchste je gemessene Durchschnittsgehalt bei Kokain festgestellt.

Auch bei Ecstasy-Pillen setzte sich der Trend zu hohen Dosierungen fort. Über 90 Prozent der getesteten Substanzen waren zu hoch dosiert. Im vergangenen Jahr testeten die städtischen Fachleute sogar die höchstdosierte MDMA-Pille seit Messbeginn.

Sie enthielt mehr als die dreifache Maximalmenge für einen 80 Kilogramm schweren Mann. Wer diese Pille schluckt, riskiert lebensbedrohliche Folgen.

Insgesamt testete das DIZ im vergangenen Jahr 4685 abgegebene Proben, das sind 663 Proben mehr als im Vorjahr. Diese Zunahme führt die Stadt darauf zurück, dass das Drogeninformationszentrum am Standort Langstrasse neu zusätzlich am Freitagabend geöffnet ist.

Die am häufigsten getestete Substanz blieb auch 2025 Kokain, gefolgt von Ecstasy-Pillen, Cannabis und Amphetamin. Ketamin und das Amphetamin Cathinone sind aber auf dem Vormarsch.

Fentanyl sei bisher in keiner abgegebenen Probe aufgetreten, so das DIZ. Beunruhigend sei jedoch eine angebliche Oxycodon-Tablette gewesen, die ein hochgefährliches, synthetisches Opioid enthalten habe. Die Tablette wurde in einem Darknet-Shop im Ausland bestellt und war in einem Blister verpackt, der sich nicht vom Original unterscheiden liess. Konsumenten laufen so Gefahr, unwissentlich eine tödliche Dosis eines synthetischen Opioids einzunehmen.

Kommentare

User #1339 (nicht angemeldet)

Das Problem ist schnell gelöst. Man legalisiere alle Drogen und normiere deren Präparate: Hero-Inn light, normal, plus, extra oder ultra.

User #2176 (nicht angemeldet)

Der Plunder ist ja nicht umsonst illegal! Also was solls, haut euch diesen Scheiss nur weiter rein! Euer Entscheid.

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