R.E.M. wollen Donald Trump verklagen. Grund: Er nutzt ihre Musik gerne für seine Wahlkampfveranstaltungen. Daran hat das Trio überhaupt keine Freude.
Michael Stipe und Mike Mills (r) halten die Auflösung von R.E.M. noch immer für eine gute Entscheidung. Foto: Britta Pedersen/Archiv/dpa
Michael Stipe und Mike Mills (r) halten die Auflösung von R.E.M. noch immer für eine gute Entscheidung. Foto: Britta Pedersen/Archiv/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • R.E.M. wollen Donald Trump verklagen.
  • Grund: Er nutzt ihre Musik gerne für seine Wahlkampfveranstaltungen.

R.E.M. gehen gerichtlich gegen Donald Trump vor.

Das Trio um Frontmann Michael Stipe, zu dem auch Peter Buck und Mike Mills gehörten, trennte sich 2011. Dies nach einer mehr als 30-jährigen Bandgeschichte. Doch ihre Musik läuft bis heute rauf und runter im Radio. Auch der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, nutzt die Songs bei seinen Wahlkampfveranstaltungen.

Election 2020 Trump
Donald Trump hielt am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Wahlkampfveranstaltung in Ohio und sprach auch über den Iran-USA-Konflikt. - Keystone

Doch damit soll jetzt Schluss sein! Wie Bassist Mike Mills jetzt auf Twitter ankündigte, wird die Band gerichtlich gegen Trump vorgehen. Denn der spielte immer wieder Songs wie «Everybody Hurts» und «Losing My Religion». Wenig überraschend: Ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.

Mills: «Wir sind uns bewusst, dass Donald Trump unsere Musik bei seinen Veranstaltungen benutzt. Wir sind dabei rechtliche Wege zu überprüfen. Und falls das nicht klappt, dann seid euch gewiss, dass wir es nicht stillschweigend hinnehmen; wenn unsere Musik von diesem Betrüger und Hochstapler benutzt wird.»

Keine Fans von Donald Trump

Schon kurz nach Trumps Wahl im Jahr 2016 hatte Wills seine Abneigung ihm gegenüber deutlich gemacht. Über die Wähler sagte er: «Es gibt ganz verschiedene Gründe für das, was da gerade passiert ist, die meisten davon sind entsetzlich. Ich fürchte mich wirklich sehr, was in den nächsten vier Jahren in den USA passieren wird.»

Und weiter führte er aus: «Natürlich war das Protest gegen das Establishment. Hillary Clinton repräsentierte doch auch perfekt genau dieses Establishment, weswegen die Menschen erst für eine rassistische, xenophobe, intolerante Agenda stimmten. Aber ich glaube, sie wollten dem System damit nur eins auswischen.»

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