Hochzeit

Dubiose Finanzgeflechte von Andrews Töchtern enthüllt

Luca Micheli
Luca Micheli

Grossbritannien,

Bankzahlungen, Gäste und Geschäfte: Neue Enthüllungen rücken Andrews Töchter Beatrice und Eugenie weiter in schlechtes Licht.

Andrew
Für Eugenie (l.) und Beatrice (r.) wird die Luft dünner. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Brisante Geldgeschäfte von Andrews Töchtern machen in einem Enthüllungsbuch die Runde.
  • Unter den Gästen von Eugenies Hochzteit befand sich offenbar auch ein Waffenschmuggler.
  • Auch die Wohnsitze der York-Schwestern geraten derweil ins Visier der Behörden.

Um Andrew Mountbatten-Windsor (66) steht es schon lange nicht still. Doch auch seiner Familie weht ein eisiger Wind um die Ohren. Royal-Historiker Andrew Lownie wirft in seinem Werk «Entitled» einen Blick hinter die Machenschaften der Yorks. Und auch zu den beiden Töchtern lichten sich neue Enthüllungen.

Grund dafür geben die Hochzeitsvorbereitungen von Prinzessin Beatrice (37) im Jahr 2020. Im Buch heisst es, die türkische Millionärin Nebahat Isbilen soll dem Royal über 785'000 Franken auf das Privatkonto überwiesen haben. Angeblich als Geschenk für die Zeremonie – obwohl diese erst sieben Monate später stattfand.

Auch die Bankverbindungen ihrer Schwester, Prinzessin Eugenie (35), sorgen für Stirnrunzeln. Laut Lownie verbuchte sie einen Zahlungseingang in Höhe von über 26'000 Franken auf einem «Alphabet Capital»-Konto.

Brisant: Der türkische Geschäftsmann Selman Turk nutzte den britischen Finanzdienstleister für einen angeblichen Betrug von über 40 Millionen Franken. Seine Geldtransfers wurden auch mit Andrew und Ex-Frau Sarah Ferguson (66) in Verbindung gebracht.

Gästeliste wirft Fragen auf

Nicht minder kurios erscheint der Blick auf die Gästeliste: Bei Eugenies Hochzeit 2018 befand sich offenbar der verurteilte libysche Waffenschmuggler Tarek Kaituni im eingeladenen Bekanntenkreis. Seit 2005 soll er mit Andrew in Kontakt gewesen sein.

Ebenfalls mit von der Partie war der Hongkonger Unternehmer Johnny Hon. Ein Jahr zuvor trat Mama Fergie in seiner Firma Gate Ventures die Stelle als Direktorin an. Doch die Zusammenarbeit endete vor Gericht. Laut Investoren seien Aktien von rund 22 Millionen Franken plötzlich «verloren» gegangen.

Andrew
Zu den Machenschaften von Ex-Prinz Andrew und Sarah Ferguson lichten sich neue Details. - keystone

Mit den neuesten Schlagzeilen wird klar: Auch für Andrews Töchter wird die Luft immer dünner. Das Verhalten ihrer Eltern – insbesondere wegen ihrer Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) – sorgt seit Jahren für Skandale.

Haben auch Eugenie und Beatrice Dreck am Stecken?

Nach der Festnahme des Ex-Prinzen wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch bekommen auch Beatrice und Eugenie mehr Ablehnung zu spüren. Erst letzte Woche wurden die beiden vom traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot ausgeladen – und nun könnte der nächste Rückschlag folgen.

Müssen Beatrice und Eugenie ihre Wohnsitze räumen?

Das Magazin «Hello!» spekuliert über die Frage, ob die beiden Schwestern möglicherweise ihre Wohnsitze abtreten müssen. Beatrice und Eugenie gelten als nicht-amtierende Mitglieder der britischen Königsfamilie – in welchem Mass also stehen ihnen die Privilegien zu?

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Andrew musste die Royal Lodge verlassen. Bangen jetzt auch seine Töchter um ihren Wohnsitz? - keystone

Konkret geht es um die sogenannten «Grace-and-Favour»-Wohnungen. Bis 2017 teilten sich die Schwestern ein Apartment im St. James's Palace. Während Beatrice dieses weiterhin nutzt, zog Eugenie nach ihrer Hochzeit ins Ivy Cottage auf dem Gelände des Kensington Palasts.

Andrew soll seinen Töchtern für das Apartment weniger als 20'000 Franken Jahresmiete gezahlt haben. Trotz eines Marktwertes von rund 240'000 Franken untersucht inzwischen ein Parlamentsausschuss die Pachtverhältnisse aller Immobilien im Krongut Crown Estate.

Andrews Töchter wollen royalen Status behalten

Ein Fehlverhalten der Schwestern wird ausgeschlossen. Doch Royal-Expertin Hilary Fordwich warnt gegenüber «Fox News Digital» vor einem Imageproblem: «Die York-Marke ist am Ende.»

Andrew
Die York-Schwestern bezeichnen ihren königlichen Status als ihre «Identität». - keystone

Beatrice und Eugenie treten heute nur noch selten öffentlich in Erscheinung, am royalen Status möchten sie offenbar dennoch festhalten. «Das ist ihre Identität», meint ein Insider gegenüber dem «People»-Magazin.

Bei der Familie im Palast sollen die beiden weiterhin gutes Ansehen geniessen. Insider berichten, dass Andrews Töchter während der Pandemie und bei Krebserkrankungen im engeren Kreis als verlässliche Unterstützung eingesprungen seien. Ob diese Aussagen die Wohnungssituation der York-Schwestern rechtfertigt, bleibt abzuwarten.

Kommentare

User #1717 (nicht angemeldet)

Aktien, also Mäntel und Bögen, einfach so verschwinden zu lassen ist schon ein Kunststück, da diese i.d.R. getrennt aufbewahrt und transportiert werden.

User #4498 (nicht angemeldet)

Es ept nicht ab…

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