Heidi Klum

    Heidi Klum spricht offen über ihr ADHS

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    USA,

    Heidi Klum hat öffentlich über ihr ADHS gesprochen. Das Model beschreibt die Diagnose nicht als Schwäche, sondern als besondere Stärke.

    Halloween Heidi Klum
    Heidi Klum begeistert jedes Jahr mit aussergewöhnlichen Halloween-Kostümen und spektakulären Verwandlungen. (Archivbild) - keystone

    Heidi Klum sagt, sie habe eine Form von ADHS, die sich durch hohe Energie und starke Aktivität bemerkbar macht. Die Moderatorin beschreibt, dass sie häufig mehrere Projekte gleichzeitig organisiert und dabei selten Schwierigkeiten hat, den Überblick zu behalten.

    Auch in ihrem Berufsleben erlebt sie diese Dynamik als Vorteil. Sie erklärt, dass ihr hohes Tempo ihr helfe, kreative Ideen schneller umzusetzen und zahlreiche Aufgaben parallel zu koordinieren.

    Die Unternehmerin betrachtet diese Eigenschaften deshalb nicht als Problem. Laut «Stern» bezeichnet Heidi Klum ihre ADHS-Eigenschaften sogar ausdrücklich als persönliche Superpower.

    Heidi Klum beschreibt ihren Alltag mit ADHS

    Im Alltag zeigt sich ihre ausgeprägte Hyperaktivität besonders deutlich. Sie könne viele Aufgaben parallel erledigen und dabei erstaunlich effizient arbeiten.

    Findest du es gut, dass Heidi Klum offen über ADHS spricht?

    Die Unternehmerin beschreibt sich selbst als sehr energiegeladen und ständig in Bewegung. Dieses Tempo prägt auch ihre Arbeitsweise bei zahlreichen Projekten im Fernsehen, in der Modebranche und in ihrem Unternehmen.

    Auch innerhalb ihrer Familie spielt das Thema ADHS eine Rolle. «Brisant» zufolge sprach ihr Sohn Henry bereits öffentlich über eigene Erfahrungen mit dieser Diagnose.

    Symptome von ADHS können sich verändern

    Medizinisch zählt ADHS zu den häufigsten neurologischen Entwicklungsstörungen, die bereits im Kindesalter beginnen können. Die Symptome zeigen sich häufig durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität oder besonders ausgeprägte Aktivität.

    ADHS heidi klum
    Heidi Klum machte ihre ADHS-Diagnose öffentlich – Experten erklären, dass sich Symptome im Erwachsenenalter oft verändern. (Symbolbild) - keystone

    Im Erwachsenenalter verändert sich die Wahrnehmung der Symptome oft deutlich. Viele Betroffene entwickeln Strategien, um besser mit Konzentration, Organisation und Impulsivität im Alltag umzugehen.

    Auch Fachleute beobachten unterschiedliche Ausprägungen im Lebensverlauf. «t-online» berichtet, dass ADHS bei Erwachsenen häufig weniger offensichtlich erscheint als in der Kindheit.

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    Kommentare

    User #6113 (nicht angemeldet)

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass unnatürlich viele Leute ADHS haben sollen. Ich denke auch, dass es leichtfertig diagnostiziert wird. Solche Leute wollen dann zeigen wie aktiv und kreativ sie sind. Ist schon fast so viel benutzt, dass man auf die Idee kommen könnte, dass es ein Nachteil ist kein ADHS zu haben. Dabei ist es für die Menschen, die tatsächlich darunter leiden bestimmt langsam von Nachteil, wenn so getan wird als ob es ja gefühlt jeder zweite hat.

    User #2736 (nicht angemeldet)

    wayne interessierts

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