Diesen Freitag soll ein weiteres Interview mit Prinz Harry und Oprah Winfrey ausgestrahlt werden. Muss die britische Königsfamilie weiter zittern?
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Prinz Harry spricht mit Oprah Winfrey über «ungelöstes Trauma». - Getty/Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Freitag strahlt Apple TV+ eine Fortsetzung der Doku-Serie von Harry und Oprah aus.
  • Dabei dürfte die Chat-Königin den Prinzen auch wieder zu seiner Familie interviewen.
  • Muss sich die britische Königsfamilie wieder in Acht nehmen?

Da scheinen sich zwei gefunden zu haben...

Prinz Harry (36) und Oprah Winfrey (67) wollen offenbar nach dem Erfolg ihres neuesten Dokumentarfilms eine weitere TV-Show drehen.

Der Royal wird zusammen mit der Chat-Show-Königin in einer Art Rathaus-Diskussion zu sehen sein. Das Ganze soll am Freitag ausgestrahlt werden und knüpft an die Doku-Serie «The Me You Can't See» an. Dieses Mal geht es aber um «einen Weg nach vorne».

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«The Me You Can't See» von Prinz Harry und Oprah Winfrey war offenbar ein riesiger Erfolg. - Apple

In der Gesprächsrunde sollen laut Apple TV+ auch einige der Stars mitmachen, die in der Doku-Serie zu sehen waren. Zudem werden bei der Show, die als «virtuelles Rathaus» beschrieben wird, verschiedene Berater und Experten zu Wort kommen. Thema wird wie schon in der Doku-Serie die psychische Gesundheit und emotionales Wohlbefinden sein.

Prinz Harry und Oprah sorgen für Schlagzeilen

Die Ankündigung der neuen Show kommt nur kurz nach der Ausstrahlung der Doku-Serie. Dabei sassen sich unter anderem Prinz Harry und Oprah Winfrey direkt gegenüber. Der Herzog sprach über den Verlust seiner Mutter Prinzessin Diana (†36).

Er erzählte von seinem Trauma, seiner Therapie und wie er mit seiner geistigen Gesundheit zu kämpfen hatte. Er gab sogar zu, auf Alkohol und Drogen zurückgegriffen zu haben, um mit dem Tod seiner Mutter fertig zu werden.

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Prinz Harry wurde nun bereits zweimal von Oprah Winfrey interviewt – es soll noch weitere Gespräche geben. - AFP

Prinz Harry sprach aber nicht nur über seine Kindheit. Er beschuldigte auch seinen Vater Prinz Charles (72), er habe ihn als Kind nicht vor «Leiden geschützt». Er sei schliesslich in die USA gezogen, um dem Alltag zu entfliehen.

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Meghan Markle und Prinz Harry im Interview mit Oprah Winfrey. - keystone

Nach dem Interview wurde berichtet, dass die königliche Familie durch die Behauptungen «zutiefst verletzt» wurden. Zumindest Apple TV+ dürfte dies wenig kümmern. Die Plattform gab bekannt, dass die Doku-Serie für einen grossen Zuschauerwachstum verantwortlich sei. Offenbar hatten die Anmeldungen seither um 25 Prozent zugenommen.

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