Tennis-Eklat: Franzose schleudert Schläger aus dem Stadion
Tennis-Profi Corentin Moutet (ATP 33) erweitert seine Skandal-Akte um einen weiteren Aussetzer: Der 26-Jährige lässt seinen Schläger ungewöhnlich weit fliegen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Corentin Moutet verliert seinen Halbfinal in Phoenix nach gewonnenem Startsatz noch.
- Gefrustet feuert er seinen Schläger über das Publikum hinweg in die Ferne.
- In der Vergangenheit trat der Franzose schon mehrfach als Hitzkopf in Erscheinung.
Abendstimmung, warmes Wetter und Palmen im Hintergrund – für viele wären das die perfekten Voraussetzungen für einen idyllischen Tennis-Abend. Doch Hitzkopf Corentin Moutet sieht das beim Challenger in Phoenix ganz anders.
Der Profi verliert sein Halbfinal-Spiel beim Turnier im US-Bundestaat Arizona nach gewonnenem Startsatz noch. Der Frust entlädt sich am Tennisschläger: Nicht aber auf die typische Weise. Der Franzose schleudert sein Spielgerät kurzerhand aus dem Stadion.
Moutet: «Tag war chaotisch»
Direkt nachdem die Weltnummer 33 realisiert, dass sein Schlag im Netz landet, fliegt der Schläger. In einer Story auf Instagram schreibt er später: «Das Chaos inspiriert die Muse. Der heutige Tag war chaotisch.» Eine Entschuldigung bleibt aus.

Immerhin: Nach dem Schlägerwurf beim Matchball läuft er ans Netz als wäre nichts gewesen. Nach dem 6:4, 3:6 und 4:6 gratuliert er Gegenspieler Marcus Giron beim Handshake zum Finaleinzug.
Immer wieder Zwischenfälle
Auch beim obligatorischen Handshake nach dem Spiel hatte Moutet bereits für Skandale gesorgt. Fabio Fognini bezeichnete ihn am Netz nach einer hitzigen Partie im letzten Jahr als «kleines Schwein». 2022 kam es nach der Partie gegen Andrian Andreew sogar fast zu einer Schlägerei.
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Damals kassierte Moutet eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich. Auch vier Jahre später hat der Franzose sein Temperament offenbar weiterhin nicht im Griff. Wie er in einer Insta-Story zeigt, hat er Schläger aber ohnehin genug – dank Ausrüster Tecnifibre.

Als Junior sorgte Moutet für Eklat in der Schweiz
Anzeichen für die kurze Zündschnur bei Corentin Moutet gab es schon früh – sogar in der Schweiz. 2016 spielte er im Final der U18-EM in Klosters gegen Stefanos Tsitsipas.
Damals legte sich Moutet beim Stand von 6:7, 3:5 und 0:30 mit dem Schiedsrichter an. Weil dieser darauf verzichtete, einen Abdruck persönlich zu kontrollieren, weigerte sich Moutet, weiterzuspielen. Stattdessen gratulierte er Tsitsipas vorzeitig zum Sieg.

Zehn Jahre später zieht er sein Halbfinal-Spiel in Phoenix immerhin bis zum Ende durch. Für Ausraster ist Corentin Moutet aber noch immer ein Garant.
















