Hund

    Neuer Hund trotz toter Katze: Peta rastet über Katie Price aus

    Nach mehreren Tiertragödien hat Katie Price in Dubai einen Welpen gekauft. Tierschützer reagieren entsetzt.

    Katie Price
    Katie Price und Ehemann Lee Andrews zeigen sich verliebt. Sie haben jetzt ein neues Familienmitglied. - Instagram/katieprice

    Das Wichtigste in Kürze

    • Katie Price hat sich in Dubai einen neuen Pomsky-Welpen zugelegt.
    • Zuvor war eine ihrer Katzen verschwunden, eine andere starb.
    • Eine Tierschutzorganisation kritisiert den Kauf scharf.
    • Der 48-Jährigen wird seit Jahren schlechte Tierhaltung vorgeworfen.

    Während eine ihrer Katzen noch vermisst wird, kauft Katie Price (48) in Dubai einen neuen Hund. Das bringt Tierschützer auf die Palme.

    Das britische Ex-Model teilte am Wochenende ein Video aus Dubai. Darin unterschreiben sie und ihr Ehemann Lee Andrews (42) lächelnd die Unterlagen für einen männlichen Pomsky-Rüden. Der Kaufpreis: Rund 9800 Dirham, umgerechnet gut 2100 Franken.

    Katie Price
    Katie Price und Ehemann Lee Andrews präsentieren ihren neuen Pomsky-Welpen in Dubai. - Facebook

    «Wir haben zwar keine Kinder dabei, aber das ist unser kleiner Junge», sagte die 48-Jährige im Clip.

    Tierschützer bietet Geld, damit Katie Price aufhört

    Die Reaktion der Tierschutzorganisation Peta liess nicht lange auf sich warten. Mimi Bekhechi von Peta UK bezeichnete den Kauf als neuen «Tiefpunkt».

    «Während ihre Katze noch vermisst wird, ist sie stattdessen in ein anderes Land geflogen», erklärt Bekhechi der «Daily Mail». Dort habe sie sich einen neuen Hund zugelegt, «so leicht, wie man ein Paar Socken ersetzt».

    Peta hatte der britischen Berühmtheit bereits 2024 schriftlich 5000 Pfund angeboten, umgerechnet rund 5350 Franken. Dafür müsste Price eine rechtlich bindende Erklärung unterschreiben, nie wieder ein Tier zu kaufen.

    Sollte Katie Price noch Tiere halten dürfen?

    Das Angebot steht laut der Organisation noch immer. «Wie viele Tiere müssen unter ihrer sogenannten Fürsorge sterben, bis die Behörden ihr die Tierhaltung verbieten?», fragt Bekhechi entsetzt.

    Eine lange Liste von Tragödien

    Es ist nicht das erste Mal, dass Katie Price wegen ihrer Tierhaltung in der Kritik steht. Seit Jahren kommt es in ihrer Obhut immer wieder zu Vorfällen mit Haustieren.

    Erst kürzlich bestätigte Ehemann Lee Andrews in einem Cameo-Video, dass eine ihrer Sphynx-Katzen gestorben ist. Er zählte live: «Acht Sphinxe, jetzt sieben, einer ist verstorben.»

    Mehrere Hunde und eines ihrer Pferde liefen auf eine Autobahn bei ihrem früheren Anwesen in Sussex und wurden überfahren. Darunter ihr deutscher Schäferhund Queenie, die Pomeranian-Hündin Sharon und zuletzt Schutzhund Blade.

    Katie Price
    Katie Price reitet mit Ehemann Lee Andrews. In der Vergangenheit starb eines ihrer Pferde bei einem Unfall. - Facebook

    Den Schäferhund Bear gab Price 2019 weiter, nachdem er mehrfach fast überfahren worden war. Rolo, ein Französische-Bulldogge-Welpe, erstickte 2020 unter einem elektrischen Sessel.

    Auch andere Tiere sorgten für Schlagzeilen. Chamäleon Marvin soll laut britischen Medien angeblich an «gebrochenem Herzen» gestorben sein. Hund Tank gab Price 2024 ab – laut Berichten, weil er auf Instagram nicht mehr «süss» genug ausgesehen habe.

    Auf Kritik reagierte Katie Price bisher stets ähnlich. Viele Vorfälle seien Umstände gewesen, die sie nicht habe kontrollieren können. «Es mangelt mir nicht an Fürsorge für meine Tiere», stellte sie einst klar.

    Fans sorgen sich um den Pomsky

    Auch die Wahl des Welpen sorgt für Aufregung. Pomskys haben dichtes Fell und stammen von Siberian Huskys ab. Sie gelten deshalb nicht gerade als klassische Hunde für heisse Temperaturen.

    In der Hitze von Dubai könnte das Tier leiden, befürchten Fans. Unter dem Clip kommentierte jemand: «Ein Husky in Dubai? Das arme Tier hat zwei Schichten Fell.»

    Katie Price
    Katie Price mit dem Pomsky. - Instagram/katieprice

    Ob Price das Peta-Angebot annimmt, gilt als unwahrscheinlich. Ein Sprecher Katies sagte zuvor offen: «Wenn Peta ein direktes Gespräch mit ihr führen möchte, können sie sich melden.»

    Kommentare

    User #4527 (nicht angemeldet)

    So schlimm wie sie mit sich selbst umgeht so geht sie auch mit Tieren und wohl Kindern um. Nur traurig das Ganze!

    User #5607 (nicht angemeldet)

    PETA bewirkt leider nie etwas, ausser dass sie sich Feinde machen.

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