Meghan Markle reist am Sonntag für Gedenkfeier in die Schweiz
Meghan Markle setzt sich mit ihrer Archewell-Stiftung gegen digitale Gewalt an Minderjährigen ein. Am Sonntag tritt sie bei einer Gedenkfeier in Genf auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Meghan Markle reist für ihre Wohltätigkeitsorganisation am Sonntag nach Genf.
- Dort gedenkt sie minderjährigen Todesopfern von digitalem Missbrauch.
- Die Herzogin fordert für Kinder und Jugendliche mehr Sicherheit im Netz.
Seit rund sechs Jahren setzen sich Meghan Markle (44) und Prinz Harry (41) mit Archewell Philanthropies (zuvor Archewell Foundation) unter anderem für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet ein. Im Rahmen ihrer gemeinnützigen Organisation hat die Herzogin überraschend einen Auftritt angekündigt.
Wie das US-Magazin «People» berichtet, wird Meghan an diesem Wochenende für eine wichtige Veranstaltung zur Online-Sicherheit von Minderjährigen nach Europa reisen. Genauer gesagt zu uns in die Schweiz.

Am Sonntag, dem 17. Mai, wird sie zusammen mit Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), an der Einweihung des Lost Screen Memorial auf dem Place des Nations in Genf teilnehmen. Die Veranstaltung ist eine Gedenkfeier für Menschen, die durch digitale Gewalt ums Leben gekommen sind.
Meghan Markle kämpft für Schutz im Netz
Ausgerichtet wird diese von der Weltgesundheitsorganisation in Zusammenarbeit mit Meghans Archewell Philanthropies. Zentrales Element der Gedenkfeier ist die Installation von 50 Lichttafeln. Darauf zu sehen ist jeweils der Sperrbildschirm sowie die Todeszeit eines Kindes oder Jugendlichen, das durch Gewalt im Netz sein Leben verloren hat.
Während der Zeremonie wird Meghan Markle den Opfern gedenken und auf den dringenden Bedarf an mehr globalem Schutz für Minderjährige im Internet hinweisen, heisst es.

Das Lost Screen Memorial, so der Name der Lichtinstallation, möchte auf die Gefahren aufmerksam machen, die mit Online-Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verbunden sind. Darunter Cybermobbing, Grooming (Kontaktaufnahme Erwachsener mit Minderjährigen in Missbrauchsabsicht), Sextortion (Erpressung mit intimen Fotos und Videos) wie auch die Konfrontation mit Inhalten zur Selbstverletzung.
«Unsere Kinder sollen sicher sein»
Die Installation dieser Lichttafeln, die die minderjährigen Opfer abbilden, bleibt bis zum 22. Mai in Genf ausgestellt. Erstmals vorgestellt wurde das Denkmal im April 2025 in New York City im Rahmen der Kampagne «No Child Lost to Social Media».
Damals machte die Herzogin ihr Anliegen deutlich: «Egal wie polarisiert die Welt ist oder worüber die Menschen übereinstimmen oder nicht, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Unsere Kinder sollen sicher sein. Alle unsere Kinder sollen sicher sein, und ich denke, all diese Geschichten heute Abend unterstreichen das.»

Auch Ehemann Harry machte auf die Gefahren im Netz aufmerksam: «Diese Kinder waren nicht krank. Ihr Tod war nicht unvermeidlich. Sie waren schädlichen Online-Inhalten ausgesetzt, die in vielen Fällen sogar gezielt verbreitet wurden, wie sie jedes Kind erleben kann.»
Kein Kind sollte in digitalen Räumen ausgebeutet, manipuliert oder missbraucht werden, forderte Der Blaublüter.
Meghan Markle selbst sprach zuletzt offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Anfeindungen im Internet. Die letzten zehn Jahre sei sie täglich in den sozialen Medien «gemobbt und angegriffen» worden, erklärte sie bei einem Besuch an einer Universität während ihrer Australienreise im April.
















