Vorsorge Oberland: Ein wichtiger Baustein – das passende Konto

Redaktion
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Bern,

Das passende Konto hilft, Alltag, Reserven und Vorsorge klar zu trennen. So bleibt Geld planbar, sicher verfügbar und langfristig sinnvoll geordnet.

Vorsorge Oberland
Es ist wichtig, früh vorzusorgen, damit man im Alter genug Geld hat. - Depositphotos

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein gutes Konto trennt Alltag, Reserven und Vorsorge klar voneinander.
  • Wer früh Ordnung schafft, plant Steuern, Rücklagen und Alter ruhiger.
  • Das passende Konto sollten Sie regelmässig anpassen.

Vorsorge ist kein Projekt für «irgendwann mal», das erst startet, wenn man einen dicken Vertrag unterschreibt. Sie beginnt im Hier und Jetzt. Und am besten direkt am eigenen Konto.

Wer seine Finanzen heute im Griff hat, muss morgen weniger hoffen und bangen. In der Schweiz ist das Zusammenspiel mit dem Drei-Säulen-System clever gedacht. Aber es braucht eben auch ein solides Fundament im Alltag.

Legen Sie genug Geld für die Vorsorge weg?

Warum das Konto zur Vorsorge gehört

Vorsorge ist im Grunde nichts anderes, als dem eigenen «Zukunft-Ich» etwas zu helfen. Wir neigen oft dazu, das Thema in die ferne Zukunft zu schieben. Wir werden erst dann aktiv, wenn es um komplizierte Rentenberechnungen geht. Doch man sollte es so früh wie möglich angehen.

Wenn alle Einnahmen und Ausgaben in einen einzigen Topf fliessen, verliert man schnell das Gefühl, ob man sich überhaupt noch etwas leisten kann.

Konto
Vorsorge Oberland: Das Konto ist wichtig, um seine Finanzen richtig zu sortieren. - Depositphotos

In einem Alltag, der von fixen Kosten wie Krankenkassenprämien und Steuern geprägt ist, wird das Konto zum unübersichtlichen Hindernis. So kann es schnell passieren, dass das Feriengeld dann doch für die nächsten Steuern draufgeht oder das Steuergeld für den neuen Fernseher. Damit das nicht passiert, sollte man sich das Konto aufteilen oder mehrere Konten anlegen. So trennt man alles ganz genau.

Vorsorge Oberland: Der Alltag braucht ein stabiles Privatkonto

Das Privatkonto ist weit mehr als nur eine Zwischenstation für den Lohn. Hier laufen alle Fäden zusammen, von der Miete über die Krankenkasse bis hin zum täglichen Einkauf.

Oft sind es die kleinen Posten, die sich summieren und schnell zur Kostenfalle werden können. Diese sollten deswegen bei Zeiten geprüft werden, ob sich diese noch lohnen. Vor allem kleinere Abos für Streaming oder Mitgliedschaften werden so schnell mal vergessn.

Rücklagen
Wer für das alter spart, hat am Ende mehr Geld zur Verfügung. - Depositphotos

Wie die Schweizerische Nationalbank in ihrer Zahlungsmittelumfrage 2024 schreibt, besitzen nahezu alle Befragten mindestens ein Bankkonto. Die Erhebung zeigt, dass Debitkarte und Online-Banking zentrale Zugänge zum Kontoguthaben sind.

Rücklagen gehören nicht aufs Alltagskonto

Einer der Fehler im Umgang mit Geld ist das Gefühl einer Sicherheit, wenn Notgeld und Alltagsbudget auf demselben Konto liegen.

Man blickt auf den Kontostand und wähnt sich in Sicherheit, nur um festzustellen, dass nach der nächsten Steuerrechnung oder der Auto-Reparatur plötzlich Ebbe herrscht. Diese Vermischung führt oft dazu, dass wir Geld ausgeben, das eigentlich als Schutzschild für Krisenzeiten gedacht war. Ein separates Sparkonto wirkt hier Wunder.

Für später vorgesorgt: die Säule 3a

Das Vorsorgekonto der Säule 3a ist ein ganz besonderes Instrument in Ihrem Finanzplan. Es ist gewissermassen ein Deal mit dem Staat.

Studierende
Studierende, die bereits Geld verdienen, können in die Pensionskasse einzahlen und eine zusätzliche Vorsorge mit der Säule 3a aufzubauen. - Depositphotos

Sie legen Geld langfristig für Ihr Alter zur Seite und erhalten dafür im Gegenzug einen spürbaren Steuervorteil. Solange Sie erwerbstätig sind und in die AHV einzahlen, können Sie Ihre Beiträge bis zu einem jährlichen Maximalbetrag direkt vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das macht die Säule 3a zu einem der effektivsten Wege, um heute Steuern zu sparen und gleichzeitig für später vorzusorgen.

Kontogebühren regelmässig prüfen

Beim passenden Konto geht es nicht nur um Zinsen. In vielen Phasen sind Übersicht, Sicherheit und Kosten wichtiger. Prüfen sollte man deshalb Kontogebühren, Kartenkosten, Limiten, E-Banking-Sicherheit und Erreichbarkeit der Bank.

Vorsorge
Die Vorsorge für das Alter sollte frühzeitig in Angriff genommen werden. - Depositphotos

Auch die Einlagensicherung spielt eine Rolle. In der Schweiz sind privilegierte Einlagen pro Kundin oder Kunde und Bank bis zu 100'000 Franken geschützt. Bei höheren Beträgen kann es sinnvoll sein, Guthaben auf mehrere Institute zu verteilen.

Das passende Konto verändert sich mit dem Leben

Ein Konto, das mit 25 Jahren passt, muss mit 55 Jahren nicht mehr ideal sein. Ausbildung, Familie, Wohneigentum, Selbstständigkeit, Scheidung oder Pensionierung verändern den Bedarf. Deshalb sollte die Kontostruktur regelmässig überprüft werden.

Vorsorge Oberland
Denken Sie rechtzeitig an die Vorsorge, um im Alter keine bösen Überraschungen zu erleben. - Depositphotos

Einmal pro Jahr reicht oft aus. Dabei werden Daueraufträge, Kontogebühren, Rücklagen, Vorsorgebeiträge und ungenutzte Konten angeschaut. Wer merkt, dass Geldflüsse unübersichtlich geworden sind, sollte vereinfachen.

Letztlich muss das Konto zu Ihrer ganz persönlichen Lebensrealität passen. Es sollte Sie im Alltag unterstützen, statt Sie durch unübersichtliche Gebührenstrukturen oder technische Hürden zu bremsen. Passt das nicht, wechseln Sie einfach Ihr Konto.

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