Die dänische Königin hat vier Enkelkindern die Prinzen- und Prinzessinnentitel entzogen. Auch King Charles könnte ähnliche Entscheidungen treffen.
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King Charles ist der neue Monarch Grossbritanniens. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Dänen-Königin räumt im Palast auf und einigen Familienmitgliedern Titel entzogen.
  • So dürfen sich vier ihrer Enkelkinder künftig nicht mehr Prinz oder Prinzessin nennen.
  • Auch King Charles überlegt sich zwei seiner Enkelkinder die Titel zu verwehren.

Vorbote für King Charles? Bei den dänischen Royals gibt es eine grosse Veränderung. Wie der Hof am Mittwochnachmittag mitteilte, wird Königin Margrethe (82) sechs Familienmitgliedern ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel entziehen.

Betroffen von der Regelung ist laut einer Mitteilung des Palastes die sechsköpfige Familie des jüngsten Sohnes der Königin: Prinz Joachim (53). Ab 1. Januar 2023 wird dieser demnach keine Prinz mehr sein, sondern Graf von Monezpat. Das gleiche gilt für seine Frau Marie, die von der Prinzessin zur Gräfin von Monzepat wird.

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Königin Margrethe küsst ihren Sohn Prinz Joachim und begrüsst ihre Enkelkinder. - Getty

Die Kinder, also die Enkelkinder der Königin, müssen sich künftig mit der Anrede «Exzellenz» zufrieden geben. Betroffen sind Prinz Nikolai (23), Prinz Felix (20), Prinzessin Athena (10) und Prinz Henrik (13).

Abgesprochen war dieser Schritt mit den Betroffenen offenbar nicht. Bei den Royals ist man entsprechend überrascht von den Neuerungen. Gräfin Alexandra von Frederiksborg, Ex-Frau von Prinz Joachim und Mutter von Nikolai und Felix, sagte der dänischen Zeitung «B T»: «Wir sind traurig und stehen unter Schock.»

Verfolgen Sie das Leben der Royals?

Diese Aussage soll demnach auch mit den Betroffenen abgestimmt sein. Weiter zitiert die Zeitung: «Die Kinder fühlen sich ausgeschlossen. Sie können nicht verstehen, warum man ihnen ihre Identität wegnimmt.»

«Im Einklang mit anderen Königshäusern»

In der offiziellen Stellungnahme des Königshauses klingt es dagegen, als hätte Königin Margrethe ihren Enkelkindern einen Gefallen erweisen wollen.

«Ihre Majestät» wolle «einen Rahmen schaffen, in dem die vier Enkelkinder ihr Leben in weitaus grösserem Masse selbst gestalten können». Sie sollen dabei «nicht durch Überlegungen und Verpflichtungen eingeschränkt sein, die eine formale Zugehörigkeit zum Königshaus mit sich bringt».

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Königin Margrethe II. räumt im dänischen Königshaus auf – folgt bald ähnliches bei King Charles? - keystone

Nikolai, Felix, Athena und Henrik sollen zudem ihren Platz in der Erbfolge behalten, wird in dem Statement betont. Weiter heisst es, dass die Änderung «im Einklang mit ähnlichen Anpassungen anderer Königshäuser» stehe.

Verwehrt King Charles seinen Enkelkindern die Titel?

Der letzte Teil des Statements ist vor allem auch im Zusammenhang mit dem britischen Königshaus ganz spannend. Denn nach dem Tod der Queen, hätten die Kinder von Harry & Meghan eigentlich ein Anrecht auf neue Anreden: Prinz Archie (3) und Prinzessin Lilibet (1).

Doch wie kürzlich bekannt wurde, will der jetzt allmächtige König Charles (73) noch ein Weilchen abwarten. Der Grund: Harrys Memoiren und deren Inhalt...

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Prinz Harry mit Meghan Markle und den Kindern Archie und Lilibet. - Instagram / @alexilubomirski

Mit anderen Worten: Plaudert Prinz Harry negativ über König Charles und den Palast, können seine Kinder die Titel wohl vergessen. Damit würden die beiden weiter einfach Master Archie Harrison Mountbatten-Windsor und Miss Lilibet Mountbatten-Windsor heissen.

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