Harry und Meghan in Montecito unerwünscht? Nachbarn auf Distanz

Gerry Reinhardt
Gerry Reinhardt

USA,

In ihrer Wahlheimat Montecito wollen Nachbarn nichts mehr mit Meghan Markle und Prinz Harry zu tun haben. Das Verhältnis ist längst abgekühlt.

Harry Meghan
Das Anwesen von Meghan Markle und Prinz Harry liegt in Montecito, einer exklusiven Promi-Gegend in Kalifornien. Ausgerechnet dort soll die Stimmung gegenüber den Sussex' zunehmend abgekühlt sein. - getty images / youtube

Das Wichtigste in Kürze

  • Harry und Meghan leben seit 2020 in Montecito, Kalifornien.
  • Die Nachbarn distanzieren sich immer mehr von dem Paar.
  • Ein Insider nennt die beiden erschöpfend und wenig selbstkritisch.

In der wohlhabenden Küstengemeinde von Montecito in Kalifornien ist die anfängliche Begeisterung über Meghan Markle (44) und Prinz Harry (41) längst verflogen.

Ein Insider berichtet gegenüber dem US-Promiportal «Page Six», Die Nachbarn gingen dem Paar gezielt aus dem Weg. Niemand wolle mit ihnen gesehen werden.

«Es ist kein Hass», wird die anonyme Quelle zitiert. «Es ist einfach ein wachsendes Bewusstsein, dass sie nehmen, ohne etwas zurückzugeben – und alle sind es leid.»

Schleichende Entfremdung seit Jahren

Die Abkühlung habe sich über Jahre aufgebaut, nicht durch einen konkreten Auslöser. Die Stimmung sei schlicht eine Frage der Zeit gewesen.

Meghan Markle
Prinz Harry barfuss – so privat sieht man Meghan und Harry selten. - instagram/meghan

Ein Sprecher von Harry und Meghan widerspricht der Darstellung jedoch: Das Paar pflege ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft und liebe seine Gemeinschaft. Man habe sich im ruhigen Viertel gut eingelebt. Diese Privatsphäre wünsche man sich für die Nachbarn wie auch für die eigene Familie.

Prominente Nachbarschaft, kühle Stimmung

Das Anwesen im Wert von umgerechnet 13 Mio. Franken hatten Meghan und Harry 2020 bezogen, nachdem sie ihre royalen Pflichten niedergelegt und Grossbritannien den Rücken gekehrt hatten.

Wie hast du es mit deinen Nachbarn?

In der Nachbarschaft leben unter anderem Oprah Winfrey (72), Katy Perry (41), Gwyneth Paltrow (53), Ariana Grande (32) und Jennifer Aniston (57).

Als das Paar damals ankam, war die Stimmung noch eine ganz andere. Schauspielerin Sharon Stone (68) lobte die beiden 2020 in einem TV-Interview: Sie seien nicht gekommen, um von der Gemeinschaft zu profitieren, sondern um Teil davon zu sein.

Nachbar: Meghan kein «Gewinn» für die Gegend

Davon ist heute wenig übrig. Im Dezember 2024 sagte Anwohner Richard Mineards in der deutschen Dokumentation «Harry: The Lost Prince», Meghan sei kein Gewinn für die Gemeinschaft.

Sie sei kaum in der Öffentlichkeit zu sehen und engagiere sich wenig im Quartier. Harry zeige sich zumindest gelegentlich – seine Frau hingegen kaum.

Zuletzt sorgte Meghan mit einem anderen Thema für Schlagzeilen: Sie zeigte sich mit Tochter Lilibet im Garten. So bewarb die Herzogin Blumenboxen ihrer Marke «As Ever».

Jahre der Kontroversen

Das ehemalige Königspaar steht seit seinem Rückzug aus dem britischen Königshaus 2020 immer wieder in der Kritik. Ihr Interview mit Oprah Winfrey 2021 sorgte für weltweite Schlagzeilen und belastete das Verhältnis zur Royal Family nachhaltig.

Mit Netflix schlossen Harry und Meghan einen millionenschweren Vertrag ab. Doch die Zusammenarbeit verläuft offenbar nicht reibungslos. Kritiker werfen dem Paar vor, teure Projekte nicht erfolgreich umzusetzen.

Meghan Markle
Die «As Ever»-Produkte sind Teil von Meghans Lifestyle-Projekt. - Instagram / @aseverofficial

Meghans Lifestyle-Marke «As Ever» soll Netflix Millionen gekostet haben, ohne entsprechende Erträge zu generieren. Die Streaming-Plattform soll deshalb vorsichtiger im Umgang mit dem Paar geworden sein, berichteten mehrere Medien.

Die Sicherheitsdebatte um Harry und Meghan sorgt ebenfalls für anhaltende Diskussionen. Das Paar kämpft in Grossbritannien um Polizeischutz bei Besuchen in Harrys alter Heimat.

Kommentare

User #5443 (nicht angemeldet)

Insidernews vom vorletzten Jahr.

User #2510 (nicht angemeldet)

Ich hatte keine Ahnung, dass diese Nachbarn Kontakt haben untereinander. Zumindest in der Schweiz ist das nicht unbedingt üblich---

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