Prinz Harry

    Experte erschüttert: Prinz Harry «zerreisst» Versprechen an Queen

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    USA,

    Als Teilzeit-Royal arbeiten? Verboten! Eine alte Forderung von Queen Elizabeth II. bringt Prinz Harry nach seinen neuesten Auftritten nun in Bedrängnis.

    Prinz Harry
    Prinz Harry sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Harry betont weiterhin seine Zugehörigkeit zur britischen Königsfamilie.
    • Für Kritiker steht dies im Widerspruch zu einem Versprechen an die Queen.
    • Mit dem Motto «halb drin, halb draussen» zerreisse er die einstige Vereinbarung.

    «Halb drin, halb draussen» – so beschreibt es das anvisierte Vorgehen von Prinz Harry (41) seit einigen Jahren.

    Nach dem Rückzug aus dem Königshaus 2020 hatte der Herzog von Sussex geplant, weiterhin als Teilzeit-Royal in Erscheinung zu treten. Ein Vorhaben, welches Queen Elizabeth II. (†2022) im Rahmen der «Megxit»-Verhandlungen strikt zurückgewiesen hatte.

    Doch Harry, der mit seiner Familie in den USA ein zurückgezogenes Leben geniesst, hat dieses königliche Versprechen nun gebrochen. Dieser Ansicht zumindest ist «TalkTV»-Moderator Mark Dolan (52), der in seiner Sendung gern mal über die Blaublüter herzieht.

    Prinz Harry «zerreisst» Queen-Vereinbarung

    Grund für die Kritik gibt Harrys jüngster Besuch in der Ukraine. Während seines zweitägigen Aufenthalts in dem Land hatte er die US-Regierung aufgefordert, ihren Verpflichtungen im Ukraine-Konflikt nachzukommen.

    Gleichzeitig betonte der Ehemann von Meghan Markle (44) gegenüber «ITV News»: Er werde «immer Teil der königlichen Familie» sein.

    Prinz Harry
    Prinz Harry und Meghan Markle neben Queen Elizabeth II. im Juni 2018. - keystone

    Beobachtungen, für die Moderator Dolan kein Verständnis hat.

    Prinz Harry «zerreisse seine Vereinbarung» mit seiner verstorbenen Grossmutter, lautet sein Vorwurf. «Harry will meiner Meinung nach ‹halb drin, halb draussen› sein. Ein Status, den seine Grossmutter Queen Elizabeth bei den Megxit-Verhandlungen ausdrücklich abgelehnt hat», behauptet er.

    Findest du den Namen «Lilibet» schön?

    Die Konsequenzen mit dem Austritt aus dem Palast waren weitreichend: Harry und Meghan verloren nicht nur ihren Status als arbeitende Royals. Auch auf den von Steuerzahlern finanzierten Personenschutz hat das Sussex-Paar keinen Anspruch mehr.

    Prinz Harry
    Anfang 2020 gaben Prinz Harry und Meghan Markle ihren Rückzug aus dem britischen Königshaus bekannt. - keystone

    Formal gesehen ist Prinz Harry weiterhin offizielles Mitglied der britischen Königsfamilie und behält damit auch seinen Platz in der Thronfolge. Royal-Korrespondent und Briten-Politiker Rupert Lowe widerspricht dem in Dolans Sendung nun aber.

    Harry sei «kein Teil der königlichen Familie mehr», versuche dennoch krampfhaft, seine Bedeutung zu bewahren, sagt er.

    Politiker spottet über Australien-Reise

    Als Beispiel für das verschwundene Interesse am Blaublüter nennt der Experte die kürzliche Australien-Reise der Sussex. Spitalbesuche, öffentliche Reden, exklusive Treffen – Programmpunkte, die allesamt normalerweise zu Terminen aktiver Royals zählen.

    Prinz Harry
    Mitte April reiste das Sussex-Paar nach Australien. Für den Aufenthalt hagelte es bereits Kritik. - keystone

    Harrys und Meghans Aufenthalt sei den Australiern jedoch ziemlich gleichgültig erschienen, meint Lowe. Tatsächlich fiel das Interesse am Promi-Paar deutlich geringer aus als erwartet. Um mehr Besucher anzulocken, mussten Veranstalter für einen von Harrys Auftritten sogar die Ticketpreise senken.

    Für den interkontinentalen Abstecher hat Lowe nur einen spöttischen Kommentar übrig: «Will er Politiker werden? Als Mitglied der königlichen Familie kann er das nicht.»

    Experte über Harrys Rede: «Völlig unangemessen»

    Auch Prinz Harrys Äusserungen zur amerikanischen Ukraine-Politik stossen beim Royal-Korrespondenten auf Kritik.

    Zwar betonte der Herzog während seines jüngsten Ukraine-Besuchs, er sei «nicht als Politiker hier». Sondern als «Humanitärer» und «Soldat, der Dienst versteht». Für Lowe ist damit jedoch eine Grenze überschritten.

    Prinz Harry
    Prinz Harry am 23. April während einer Rede am Security Forum in Kiew. - keystone

    «Dass Harry etwas über Amerika sagt, ist völlig unangemessen. Wenn er noch glaubt, Teil der königlichen Familie zu sein», urteilt der Experte.

    Wie das Königshaus wohl auf Harrys Worte reagieren wird? «In den Korridoren des Buckingham Palace wird sicherlich wieder mit den Augen gerollt über die Eskapaden des eigenwilligen Sohnes.»

    Kommentare

    User #3140 (nicht angemeldet)

    Endlich sendete auch er eine Botschaft aus der Ukraine.

    User #6004 (nicht angemeldet)

    Harry sieht eher aus wie ein Wikinger . Irgendwas ist da Schiefgegangen.. im Stahl..

    Weiterlesen

    Meghan Markle
    71 Interaktionen
    Wirbel um Lilibet
    Harry
    56 Interaktionen
    Statt um TV-Projekte
    Prinz Harry
    256 Interaktionen
    Royal in Kiew
    Quickline
    14 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR IN PEOPLE

    Stubete Gäng Aurel
    10 Interaktionen
    Was keiner sieht
    a
    161 Interaktionen
    Luca Hänni in Spanien
    Sarah Ferguson
    84 Interaktionen
    Nach Epstein-Skandal
    Andrew und Epstein
    Auf Schloss Balmoral

    MEHR PRINZ HARRY

    Prinz Harry
    77 Interaktionen
    Spannungen
    Prinz Harry
    430 Interaktionen
    Versöhnung
    will
    353 Interaktionen
    «Manche wollen nicht»
    prinz harry
    550 Interaktionen
    Umfrage

    MEHR AUS USA

    donald trump
    2 Interaktionen
    Washington
    Katy Perry
    2 Interaktionen
    Los Angeles
    Voto Latino
    33 Interaktionen
    Latinos & Co.