Experte erschüttert: Prinz Harry «zerreisst» Versprechen an Queen
Als Teilzeit-Royal arbeiten? Verboten! Eine alte Forderung von Queen Elizabeth II. bringt Prinz Harry nach seinen neuesten Auftritten nun in Bedrängnis.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Harry betont weiterhin seine Zugehörigkeit zur britischen Königsfamilie.
- Für Kritiker steht dies im Widerspruch zu einem Versprechen an die Queen.
- Mit dem Motto «halb drin, halb draussen» zerreisse er die einstige Vereinbarung.
«Halb drin, halb draussen» – so beschreibt es das anvisierte Vorgehen von Prinz Harry (41) seit einigen Jahren.
Nach dem Rückzug aus dem Königshaus 2020 hatte der Herzog von Sussex geplant, weiterhin als Teilzeit-Royal in Erscheinung zu treten. Ein Vorhaben, welches Queen Elizabeth II. (†2022) im Rahmen der «Megxit»-Verhandlungen strikt zurückgewiesen hatte.
Doch Harry, der mit seiner Familie in den USA ein zurückgezogenes Leben geniesst, hat dieses königliche Versprechen nun gebrochen. Dieser Ansicht zumindest ist «TalkTV»-Moderator Mark Dolan (52), der in seiner Sendung gern mal über die Blaublüter herzieht.
Prinz Harry «zerreisst» Queen-Vereinbarung
Grund für die Kritik gibt Harrys jüngster Besuch in der Ukraine. Während seines zweitägigen Aufenthalts in dem Land hatte er die US-Regierung aufgefordert, ihren Verpflichtungen im Ukraine-Konflikt nachzukommen.
Gleichzeitig betonte der Ehemann von Meghan Markle (44) gegenüber «ITV News»: Er werde «immer Teil der königlichen Familie» sein.

Beobachtungen, für die Moderator Dolan kein Verständnis hat.
Prinz Harry «zerreisse seine Vereinbarung» mit seiner verstorbenen Grossmutter, lautet sein Vorwurf. «Harry will meiner Meinung nach ‹halb drin, halb draussen› sein. Ein Status, den seine Grossmutter Queen Elizabeth bei den Megxit-Verhandlungen ausdrücklich abgelehnt hat», behauptet er.
Die Konsequenzen mit dem Austritt aus dem Palast waren weitreichend: Harry und Meghan verloren nicht nur ihren Status als arbeitende Royals. Auch auf den von Steuerzahlern finanzierten Personenschutz hat das Sussex-Paar keinen Anspruch mehr.

Formal gesehen ist Prinz Harry weiterhin offizielles Mitglied der britischen Königsfamilie und behält damit auch seinen Platz in der Thronfolge. Royal-Korrespondent und Briten-Politiker Rupert Lowe widerspricht dem in Dolans Sendung nun aber.
Harry sei «kein Teil der königlichen Familie mehr», versuche dennoch krampfhaft, seine Bedeutung zu bewahren, sagt er.
Politiker spottet über Australien-Reise
Als Beispiel für das verschwundene Interesse am Blaublüter nennt der Experte die kürzliche Australien-Reise der Sussex. Spitalbesuche, öffentliche Reden, exklusive Treffen – Programmpunkte, die allesamt normalerweise zu Terminen aktiver Royals zählen.

Harrys und Meghans Aufenthalt sei den Australiern jedoch ziemlich gleichgültig erschienen, meint Lowe. Tatsächlich fiel das Interesse am Promi-Paar deutlich geringer aus als erwartet. Um mehr Besucher anzulocken, mussten Veranstalter für einen von Harrys Auftritten sogar die Ticketpreise senken.
Für den interkontinentalen Abstecher hat Lowe nur einen spöttischen Kommentar übrig: «Will er Politiker werden? Als Mitglied der königlichen Familie kann er das nicht.»
Experte über Harrys Rede: «Völlig unangemessen»
Auch Prinz Harrys Äusserungen zur amerikanischen Ukraine-Politik stossen beim Royal-Korrespondenten auf Kritik.
Zwar betonte der Herzog während seines jüngsten Ukraine-Besuchs, er sei «nicht als Politiker hier». Sondern als «Humanitärer» und «Soldat, der Dienst versteht». Für Lowe ist damit jedoch eine Grenze überschritten.

«Dass Harry etwas über Amerika sagt, ist völlig unangemessen. Wenn er noch glaubt, Teil der königlichen Familie zu sein», urteilt der Experte.
Wie das Königshaus wohl auf Harrys Worte reagieren wird? «In den Korridoren des Buckingham Palace wird sicherlich wieder mit den Augen gerollt über die Eskapaden des eigenwilligen Sohnes.»
















